Traumhaftes Wetter sorgt für Besucheransturm beim 23. Kissinger Brunnenfest

von LeserReporter Heike Scherer aus Mering
Mit Mary Poppins, dem Schornsteinfeger und den Kindern begann das Tanzstudio Effekt die Aufführungen auf der Bühne vor der Mittelschule.

Tolle Stimmung am Freitagabend mit der Bigband „Swingin‘ Peaceburgers". Aufführungen mit 300 Kindern, viele Aktivitäten und ein kulinarisches Angebot sorgen am Samstag für viele Besucher rund um das Rathaus

Ein Highlight im jährlichen Veranstaltungskalender von Kissing ist das Brunnenfest, das erstmals im Jahr 1997 zur Einweihung des neuen Brunnens stattfand und von der zweiten Bürgermeisterin Silvia Rinderhagen organisiert wird. Seit vier Jahren können die Besucher sogar an zwei Tagen feiern. In diesem Jahr half ihr Sachbearbeiterin Karen Grando bei der Planung und Organisation der großen Veranstaltung. Sie dankte ihr mit einem Blumenstrauß und den Kissinger Vereinen, dass sie die Gäste erneut mit kulinarischen Leckereien verwöhnten. Schon am Freitagabend habe die Bigband „Swingin‘ Peaceburgers“ mit 18 Personen durch ihr interessantes Repertoire mit Liedern aus Jazz, Rock’n Roll oder Soul für eine tolle Stimmung gesorgt und die Tische seien trotz der Augsburger Sommernächte voll besetzt gewesen, verriet Rinderhagen. Später begrüßte Erster Bürgermeister Reinhard Gürtner die Ehrengäste.

Katja Haaf aus Kissing kommt jedes Mal zum Brunnenfest. „Ich treffe hier viele Bekannte, die ich lange nicht gesehen habe. Außerdem tritt meine Tochter gleich auf der Bühne auf“, erzählte sie aufgeregt. Später wollten sie hier auf jeden Fall gemeinsam etwas essen und trinken. Das Angebot war, was Speisen und Getränke betrifft, sehr reichhaltig: Kuchen und Torten, Steak- und Bratwurstsemmeln, die Feuerwehrwurst oder die Fischspezialitäten der Fischergilde. Auf der Bühne vor der Mittelschule begann das Kissinger Tanzstudio Effekt unter Leitung von Evelyn Wrusch mit seinen zahlreichen Gruppen und erhielt für die gut einstudierten und ausdrucksstark gezeigten Tänze viel Beifall. Sie zeigten einen Ausschnitt aus Marry Poppins und der Schornsteinfeger, Hip Hop und viele weitere Choreographien, mit denen die Gruppen Explosion, Crazy Dragons oder Destination bei Meisterschaften sehr erfolgreich teilgenommen hatten. Schüler der Musikschmiede Kissing sorgten für musikalische Unterhaltung. Die Volkshochschule Aichach-Friedberg, der Kissinger Sportverein mit der Abteilung Gymnastik und der Radsportverein traten ebenfalls auf. Wer die Geschichte des „Bayerischen Hiasls“ noch nicht kannte, erfuhr sie beim Theaterstück, das Katrin und Werner Freund mit den Marionetten des Hiasls und seines Gefährten Andreas Mayr aufführten.

Für die jüngeren Besucher gab es viele Aktivitäten, so dass keine Langeweile aufkommen konnte. Beim Schützenverein Gunzenlee konnten sie das Schießen ausprobieren, bei den Handballern ihre Wurfgeschwindigkeit ermitteln oder beim Schachclub eine Partie spielen. Antistressbälle aus mit Mehl befüllten Luftballonen bot der Verein Regenbogenkinder an, beim Förderverein der Grundschule konnten sie sich schminken lassen. „Wildschweine oder Füchse falten“ war beim Förderverein „Bayerischer Hiasl“ möglich, beim Familienstützpunkt Süd fertigten sich Kinder mit Elisabeth Arnold und Jutta Aichmüller Lesezeichen, Karten oder Umschläge an. „Wir sind Anlaufstelle für alle Themen rund um die Familie und wollen passende Hilfe bieten“, verriet Arnold. Am 28. März eröffnete die Einrichtung in der Nelkenstraße 18 und ist tel. unter 08233/795177 erreichbar. Spannend war es bei der Kreis Verkehrswacht Aichach-Friedberg mit Karen Distel und Petra Schmaus. Am Glücksrad konnten Gewinne erzielt werden, der junge Pit zeigte, wie wichtig der Anschnallgurt im Auto ist. Die Kinder konnten einen Reaktionstest oder einen Parcours ausprobieren und sich über den Fahrradhelm beraten lassen. Sehr beliebt waren die großen Laufbälle, in denen man im Wasserbecken mit einem Euro zugunsten der „Kartei der Not“ der Friedberger Allgemeine hin- und herrollen durfte. Die Kunstinteressierten besichtigten die Ausstellung des Kunstkreises "Lechkiesel" im Rathaus. Bis in die späten Abendstunden sorgte die Meringer Band „Zarathustra und die Arzthelfer“ mit ihren rockigen Hits für Unterhaltung.

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