GirlsDay bei der Königsbrunner BePo

von LeserReporter Helmut Stocker aus Königsbrunn
Polizeihauptkommissar Rainer Götz zeigt seiner 14-jährigen Tochter Lisa, wie Fingerspuren an einer Flasche gesichert werden können. Bild: Helmut Stocker

Außergewöhnlich viele Mädchen bewarben sich für die Teilnahme am GirlsDay der Königsbrunner BePo. Leider konnten aus Kapazitätsgründen nur 30 junge Damen dazu eingeladen werden, viele andere mussten auf den nächsten GirlsDay 2018 oder auf Schülerpraktika vertröstet werden.

Die sehr interessierten „30 Polizei-Girls“ erhielten von Polizeioberkommissarin POKin Brigitte Eisele und ihrem Team einen Überblick darüber, wie vielseitig und spannend der Polizeiberuf ist.

Praktische Einblicke in Polizei-Arbeit

Junge Polizeischüler, die aktuell ihre Ausbildung beim 17. Ausbildungsseminar absolvieren, zeigten anschaulich das polizeiliche Vorgehen bei einem Familienstreit. Bei diesem ganzheitlichen Rollentraining durften einige Mädchen als Familienangehörige oder als einschreitende Polizeibeamtin mitspielen. Erklärt und rechtlich bewertet wurde diese polizeiliche Konfliktlösung von Polizeihauptkommissarin Carina Ratz. Weiter stand die kriminalistische Spurensicherung auf dem Programm. So wurden Fingerspuren auf Glas von den Mädchen fachgerecht mit Spurensicherungspulver und Folie unter Anleitung von Polizeihauptmeisterin Tanja Sirch gesichert.

Sport und Selbstverteidigung

Polizeikommissarin Melanie Braunmüller übte mit den „Polizei-Girls“ den Sport-Einstellungstest. Beim Bankdrücken, Pendellauf und Kleinbankspringen bekamen die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre aktuelle Fitness zu testen. Beim Selbstverteidigungstraining kamen die Teilnehmerinnen nochmals richtig zum Schwitzen. Gleichgewichtsübungen und Sandsacktraining zeigten allen, wie wichtig es im Polizeiberuf ist, sich und anderen in Notsituationen helfen zu können.

Die Einstellungsberater des Polizeipräsidiums Schwaben Nord (Telefon: 0821 / 323 – 2988) standen am Ende dieser äußerst interessanten Veranstaltung für viele Fragen zum „Wunschberuf Polizeibeamter“ zur Verfügung.
Text: Brigitte Eisele/Johannes Daxbacher

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