Region: Augsburger Land

Emsige Bienen

von LeserReporter Helga Mohm aus Königsbrunn
die Arbeitsbiene füllt ihre Pollenkörbchen (neben Flügel gelber Sack)

Heute am Rand der Ulrichshöhe in Königsbrunn.
Was summt denn da so laut? Hunderte von Bienen waren an einem einzigen großen Palmkätzchenstrauch emsig am sammeln.

Die unter Naturschutz stehenden Palmkätzchen, auch Weidenkätzchen oder Salweide genannt, gehören zu den ersten Bäumen die blühen. Den Bienen dienen die blühenden Kätzchen als erste Nahrung. Auffallend sind jedoch nur die männlichen Pflanzen, deren Staubbeutel beim Aufblühen gelb leuchten. Das Gelb ist der Blütenstaub, der dick auf den Kätzchen sitzt. Weibliche hingegen zeigen nur graugrüne, walzenförmige Blütenkätzchen. Erst nach der Blüte bekommt der Strauch Blätter.

Zum Sammeln befliegt die Biene die Blüten und beißt mit ihren Kiefern die Staubbeutel auf. Dann wälzt sie sich im Blütenstaub, der an ihrem Körper haften bleibt. Nach dem Verlassen der Blüte säubert die Biene durch schnelle Bewegungen der Beine ihren Körper. Diese „schweren“ Körner bleiben an einer speziellen Vorrichtung der Hinterbeine haften, indem die Biene die Pollen mit den hinteren Beinen zusammenschiebt und sie dann in die Pollenkörbchen packt. Zurück in den Bienenstock geht es erst dann, wenn diese Körbchen voll sind. Dort dienen sie den Larven als Futter.

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