Ferienzeit, Lesezeit

von LeserReporter Ute Blauert aus Bobingen
Bürgermeister Franz Feigl und Kulturreferentin Marion Kehlenbach bei der Ziehung der Glückslose. Rechts auf der Bank die Clownessen Kirstie Handel und Judith Gorgass.

Beim „Sommerferien-Leseclub“ der Stadtbücherei in Königsbrunn haben 62 Kinder und Jugendliche mitgemacht. Bei einer Abschlussveranstaltung wurden unter ihnen Preise verlost und es gab ein lustiges Theaterstück.

Auch in diesem Jahr nutzten viele Königsbrunner Kinder die Sommerferien, um ausgiebig zu lesen. Büchereien in ganz Bayern unterstützen die kleinen Leseratten, indem sie Ausweise für Mitglieder des „Sommerferien-Leseclubs“ ausgeben, in die jedes Mal ein Stempel kommt, wenn in der Ferienzeit ein Buch ausgeliehen wird. Am Ferienende gibt es eine Veranstaltung, bei der unter den Clubmitgliedern Preise verlost werden und allen Kindern, die mehr als drei Stempel in ihrem Ausweis haben, Urkunden überreicht werden. Die Veranstaltung war dieses Jahr ein wenig anders als sonst. Statt in der Bücherei fand sie unter freiem Himmel im Lesepark neben dem Mercateum statt. Die Urkunden wurden nicht überreicht, sondern können in der Bücherei abgeholt werden. Und es gab einen lustigen Höhepunkt, den die Waldemar-Bonsels-Stiftung möglich gemacht hatte: Zwei Clownessen aus Augsburg spielten das Stück „Der Bücherschatz“.

Ein Buch zu lesen, ist wie eine Reise im Kopf. Die beiden Clownessen Kirstie Handel und Judith Gorgass zeigten, wie weit weg eine solche Reise führen und was für Abenteuer man dabei erleben kann. Sie spielten das Kind „Glucks“ und seine Oma mit dem Namen „Oma“. Oma ist 92 Jahre alt und nach eigener Aussage „fit wie ein Turnschuh“. Die beiden reisten im Zug, auf einem Pferd, in einer Rakete und ein bisschen mussten sie auch schwimmen. Unterwegs fanden sie geheimnisvolle Botschaften, die sie in den wilden Westen, den friedlichen Osten, auf eine einsame Insel und sogar auf den Mond schickten. Am Ende fanden sie einen dicken „Bücherschatz“, in dem der letzte Satz ihrer eigenen Geschichte stand: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lesen sie heute noch.“

Bei der Verlosung der Preise betätigten sich Bürgermeister Franz Feigl und Kulturreferentin Marion Kehlenbach als Glücksfeen. Aus einer roten Kiste zogen sie die Namen der Clubmitglieder, die einen Preis erhielten, entweder einen Buchgutschein oder einen Gutschein für den Eintritt in die Eishalle bei Eisdisco oder Publikumslauf. „62 Kinder und Jugendliche von der ersten bis zur zwölften Klasse haben beim Sommerferien-Leseclub mitgemacht“, gab Kathrin Jörg, die Leiterin der Stadtbücherei, bekannt. „Die größte Gruppe stellten die ersten Klassen mit 13 Teilnehmern. 43 Kinder haben mehr als drei Bücher geschafft, insgesamt wurden 365 Bücher gelesen“, so Jörg weiter. Feigl fand diese Lesebegeisterung bewundernswert. Er dankte den Mitarbeiterinnen der Bücherei und den Eltern der Kinder für die Unterstützung des Leseeifers.

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