Ullrich will eine südliche Lechquerung

Der Bundestagsabgeordnete für Augsburg und Königsbrunn sprach in Königsbrunn über die Osttangente. Foto: pm

"Eine südliche Lechquerung mit östlicher Lechführung" der Osttangente - das hat Bundestagsabgeordneter Volker Ullrich auf einer Infoveranstaltung zum Bundesverkehrswegeplan samt Osttangente vergangene Woche gefordert. Eingeladen hatte die CSU Königsbrunn.
Ullrich erklärte, dass er die Aufnahme der Osttangente in den neuen Bundesverkehrswegeplan begrüße, jedoch die aktuelle Trassenführung ablehne, vor allem den vierten Abschnitt, da das Stadtgebiet Königsbrunn zerschnitten werde. "Außerdem führt der momentane Entwurf am Trinkwasser vorbei, dessen Schutz ein hohes Gut ist", sagte Ullrich. Überhaupt sei zu prüfen, ob der vierte Abschnitt überhaupt notwendig sei und ob Alternativen existieren.
Ullrich schlägt eine südliche Lechquerung und eine östliche Lechführung vor. Weniger Anlieger seien so betroffen, das Trinkwasser gar nicht.
Seine Alternative: "Kein vierter Bauabschnitt sowie keine Osttangente." Für Ullrich gebe es kein "vernünftiges" Argument, die Osttangente so nahe an Königsbrunn vorbei zu führen. Dennoch ist für Ullrich klar: "Wir sind eine wachsende Region und ein starker Wirtschaftsraum, der Mobilität benötigt." Bürger können noch bis 2. Mai Einspruch gegen die Osttangente erheben und an der Öffentlichkeitsbeteiligung teilnehmen unter www.bmvi.de. (pm)

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