Nachwuchs und Stammorchester auf einer Bühne

von LeserReporter Monika Buchart aus Langweid
Herbstkonzert 2019

Herbstkonzert Musikverein Langweid präsentiert sich mit neuem musikalischen Leiter und begeistert mit einem abwechslungsreichen Programm  Langweid Das diesjährige Herbstkonzert zeigte eines ganz deutlich: Beim Musikverein Langweid wird Jugendarbeit großgeschrieben! Gleich beim ersten Stück standen Erfahrene und noch Lernende gemeinsam auf der Bühne. Mit dabei war das Hauptorchester, das Nachwuchsorchester und sogar die kleinsten Musiker der Gemeinde, die an der Blockflöte bereits äußerst souverän überzeugten.
Im zweiten Teil des Abends zauberte dann das Jugendorchester mit dem neunen Namen JuBL (Jugendblasorchester Biberbach-Langweid) die elektrisierenden Rhythmen von „Funkytown“ und „Firework“ in die Luft. Die Jungmusiker der beiden Blasorchester Biberbach und Langweid werden fortan zusammen ausgebildet und auf das Spielen im jeweiligen Hauptorchester vorbereitet. Eine Erfolgsgeschichte, da sind sich alle Beteiligten sicher.
Wie erfolgreich die Jugendarbeit des Vereins ist stellte auch die Vorsitzende des Allgäu-Schwäbischen-Musikbundes Angela Ehinger fest. Sie lobte Nachwuchsmusiker Kilian Kranzfelder und gratulierte zur bestandenen D1-Bläserprüfung, für die über viele Jahre hinweg Mühe und Zeit investiert werden müsse. Wer schon länger dabei ist spielt dann im Hauptorchester, so wie Thomas Dirr und Annette Burggraf, die für 25 und 15 Jahre aktives musizieren geehrt wurden. Und, so bemerkte Ehinger, mit ihrem Engagement eine wichtige Stütze des Vereins seien. Genau wie Martina Dirr, bei der sich Vorstand Andreas Ziegler am Ende des Abends bedankte. Die Jugendleiterin hatte innerhalb kürzester Zeit neuen Schwung in die Nachwuchsförderung gebracht und ganz nebenbei auch noch einen Kinder- und einen Jugendpopchor aus dem Boden gestampft, die beide erst seit diesem September Teil des Musikvereins sind.

Mit „A Song For You“ startete ein bunt gemischter Abend der Blasmusik in der voll besetzten Dreifachturnhalle. Es folgten mit „Verdi“ unter anderem die bekanntesten Melodien aus den Werken des italienischen Opernstars, bevor Drachen, Latin Rock und der legendäre Freddy Mercury in Langweid Halt machten.

Das Stück „Game Of Thrones“ hatte einen ganz speziellen Adressaten im Publikum. Die Geschichte des amerikanischen Serienklassikers findet gerne einmal Einzug in so manche Sonntagspredigt, wusste die Moderatorin des Konzerts, Monika Buchart. Dieser Programmpunkt ging also direkt an Pfarrer Benedikt Huber, der sich, in der ersten Reihe sitzend, sichtlich freute, dass sein Wunschtitel zum Besten gegeben wurde.

Für das traditionelle Herbstkonzert hatte sich der neue musikalische Leiter Benedikt Ott einiges einfallen lassen. Unter seinem Dirigat zeigten die Musiker, was sie sich in vielen Übungsstunden nahe an Perfektion hin erarbeitet hatten: Keltische Impressionen bei „How To Train Your Dragon“, die legendären Gitarrenriffs von Carlos Santana oder Klassiker der Rockgeschichte wie „Bohemian Rhapsody“ von Queen brachten sie souverän auf die Bühne.

Der außerordentlich smarte Johannes Steppich hatte die Zuhörer zu Beginn des Abends begrüßt und versprochen das Konzert würde zeigen, was Blasmusik alles kann.

Das ist dem Musikverein Langweid ohne Zweifel gelungen.

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