Baubeginn für 400 geförderte Wohnungen in Augsburg

Die WBG beginnt heuer mit dem Bau von 411 neuen geförderten Wohnungen.

Die Wohnbaugruppe Augsburg geht in diesem Jahr mehrere Projekte an

Für 411 geförderte Wohnungen in Augsburg soll in diesem Jahr der erste Stein gelegt werden. Die städtische Wohnbaugruppe Augsburg (WBG) will in den kommenden Monaten mit der Umsetzung mehrerer Projekte beginnen. Insgesamt nehme die WBG für den Ausbau des sozialen Wohnungsbaus so 135 Millionen Euro in die Hand.

Die Wohnbaugesellschaft baut selbst vier neue Wohnanlage mit insgesamt 353 Wohneinheiten. Zusätzlich dazu soll auch der Baustart für die Wohnanlage "Anton" der Klaus Wohnbau GmbH erfolgen, die die WBG anschließend erwerben will. Dort entstehen 58 weitere Wohnungen. Auch Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen ständen 2020 an, so die WBG.

Geschäftsführer Mark Dominik Hoppe sieht in den für dieses Jahr geplanten Maßnahmen "einen guten Schritt voran" für die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum in Augsburg. Auch weitere Baumfällungen werden im Zuge der Baumaßnahmen notwendig werden. Allerdings bemühe man sich, bestehende Bäume soweit wie möglich zu erhalten und führe nicht nur die gesetzlich vorgeschriebenen Ersatzpflanzungen durch, sondern ergänze die Wohnanlagen auch um zusätzliche Bäume, verspricht Hoppe.

Hier entstehen neue Wohnanlagen

Die neuen geförderte Wohnungen werden im Sheridanpark, an der Nordfriedhofstraße im Stadtteil Oberhausen, auf dem Reese-Areal und in der Spicherer Straße in Pfersee entstehen. Im Projekt "Sheridanpark I" baut die WBG 109 Wohnungen. Noch im Februar soll mit dem Aushub der Baugrube zwischen dem Nestackerweg, dem John-May-Weg und der Siegfried-Aufhäußer-Straße begonnen werden. Wenn alles nach Plan läuft, folgt Anfang März der Spatenstich für den Neubau. Auf dem Areal der Wohnanlage sollen 27 neue Bäume gepflanzt werden. Fällungen seien im Sheridanpark nicht erforderlich.

In Oberhausen entstehen 35 Wohnungen. Auch hier soll der Spatenstich im März erfolgen, die Fertigstellung ist für Herbst 2021 geplant. Am nördlichen Ende der ehemaligen Reese-Kaserne soll der Baustart im Herbst 2020 sein. Das Bauvorhaben "Reesepark II" soll 135 geförderte Wohnungen auf dem Grundstück zwischen der Langemarckstraße, der Sepp-Mastaller-Straße und der Reeseallee schaffen. Ende 2022 sollen sie bezugsfertig sein. In das Wohngebiet werden auch ein Nachbarschaftszentrum, ein Mehrgenerationentreff sowie eine Beratung für Senioren und Menschen mit seelischem Handicap. Es werden 30 zusätzliche Bäume gepflanzt.

Das letzte Neubauprojekt geht die WBG ebenfalls bereits im Frühjahr an. Auf dem Grundstück der ehemaligen Spicherer Schule sollen bis Ende 2022 74 neue Wohnungen entstehen. Die Arbeiten beginnen mit dem Abbruch des alten Schulgebäudes. Mit dem Neubau soll dann im Herbst 2020 begonnen werden. Auf dem Gelände müssen voraussichtlich 19 Bäume gefällt werden. 21 Bäume werden als Ersatz neu gepflanzt. (pm)

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