Landkreis Augsburg bereitet sich auf Corona-Virus vor

(Symbolbild)

Vorbereitung auf mögliche Erkrankungen im Landkreis Augsburg

Bislang sind in Augsburg Stadt und Land keine Verdachtsfälle auf das Corona-Virus bekannt. Dennoch hat das Landratsamt nun in Abstimmung mit den oberen Gesundheitsbehörden des Freistaates Vorbereitungen für eine mögliche Ausbreitung des Virus im Augsburger Land getroffen.

Krisenstab trifft sich

Am Donnerstag trat erstmals ein interner Krisenstab unter der Leitung von Landrat Martin Sailer zusammen, um die Vorgehensweise im Falle denkbarer Szenarien festzusetzen. „Mir ist wichtig, dass wir gut vorbereitet sind und im Bedarfsfall zügig und schlagkräftig reagieren können“, sagte der Landrat.

So wurde beispielsweise formuliert, wie die Behörde auf einen Verdachtsfall in einer Kindertagesstätte oder Schule im Landkreis reagieren würde und wie der Kontakt zu den benachbarten Landkreisen und der Stadt Augsburg ablaufen würde.

Telefon-Hotline eingerichtet

Als Sofortmaßnahme hat das Staatliche Gesundheitsamt im Landratsamt eine Hotline für Verdachtsfälle eingerichtet, an die sich Bürger des Landkreises rund um die Uhr unter Telefon 0821/ 31 02 39 99 wenden können. Alle Personen, die aus einer Risiko-Region zurückkehren und die typischen Grippesymptome aufweisen, mit einem Kranken in Kontakt waren oder anderweitig Grund zur Annahme haben, sich angesteckt zu haben, werden aufgerufen, sich umgehend an das Gesundheitsamt wenden.

Von unangemeldeten Besuchen in Arztpraxen, Krankenhäusern oder im Gesundheitsamt sei dagegen in Verdachtsfällen abzusehen, so das Landratsamt. Der Kontakt mit anderen Personen solle nach Möglichkeit vermieden werden. (pm)

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