An der B2 soll es leiser werden

von LeserReporter Peter Heider aus Meitingen
Machten sich ein Bild vor Ort von den laufenden Asphaltarbeiten im Bereich der Bundesstraße 2 in der Nähe von Meitingen (von links): Bauleiter Alessandro Prestianni, Stefan Scheckinger von Staatlichen Bauamt Augsburg (zweiter von links), Landtagsabgeordneter Georg Winter, Meitingens Bürgermeister und stellvertetender Landrat Michael Higl und Stefan Heiß vom Staatlichen Bauamt Augsburg.

Einbau von Flüsterasphalt liegt voll im Zeitplan. Kosten der Straßensanierungsmaßnahme belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro.

Derzeit erfolgt der Einbau eines DSH-V Belags (Flüsterasphalt) auf einem sechs Kilometer langen Abschnitt der Bundesstraße 2 im Bereich der Anschlussstellen Meitingen-Nord bis einschließlich der Abfahrt Biberbach-Herbertshofen-Erlingen.

„Es wird derzeit ein sogenannter Dünnschichtbelag im Heißeinbau auf Versiegelung eingebaut", erläutert Stefan Heiß vom Staatlichen Bauamt Augsburg die Vorgehensweise bei einem Ortstermin an der vielbefahrenen Bundesstraße. "Dieser Belag“, so Heiß, „bringt künftig eine deutliche und langjährige Lärmminderung." Die Bauarbeiten in südlicher Richtung wurden bereits abgeschlossen, derzeit wird der Flüsterasphalt in nördlicher Richtung aufgebracht.

Asphalt ist eine natürliche oder technisch aus dem Bindemittel Bitumen und Gesteinskörnungen hergestellte Mischung, die im Straßenbau für Fahrbahnbefestigungen verwendet wird. Um Flüsterasphalt herzustellen, verwendet man größere Schotterkörner und weniger Bitumen, wodurch Hohlräume im Asphalt entstehen, die Geräusche abdämpfen.

„2,5 Millionen Euro werden für die aktuelle Verbesserung der B2 investiert“, stellt Landtagsabgeordneter Georg Winter fest. Er hatte sich für die Lärmschutzmaßnahme eingesetzt, nachdem Helmut Schur vom Erlinger Aussiedlerhof in den Schmutterauen und weitere Bürger aus Erlingen und Stettenhofen sowie die beiden Bürgermeister Jürgen Gilg (Langweid) und Michael Higl (Meitingen) an den Landtagsabgeordneten herangetreten waren.

Von den Anwohnern wurde vor allem darauf hingewiesen, dass der Verkehr auf der Verkehrsachse zwischen Augsburg und Donauwörth überdurchschnittlich zugenommen habe und ein hoher LKW-Anteil laut Zählung nachgewiesen wurde. Dies gilt ebenfalls für den Bereich der Zollsiedlung, die von der Überführung der Bahn besonders betroffen ist.

„In 2021 und 2022 folgen die weiteren Abschnitte, damit die B2 im Stimmkreis Augsburg-Nord von der Stiftersiedlung Gersthofen bis Nordendorf über eine neue, lärmmindernde Deckschicht verfügt“, gab Winter beim Ortstermin bekannt.

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben

 

Neueste Kommentare

Europas Zukunft gestalten – besser zusammen! …
1 Tag 11 Stunden
Tödlicher Unfall auf der A8 bei Adelsried
3 Tage 11 Stunden
Versteck beim Gewitter!
4 Tage 1 Stunde
Auf einem Bein
4 Tage 1 Stunde
Auf einem Bein
6 Tage 15 Stunden


X