Ehemaliger SGL-Wohnblock in Meitingen abgerissen: Platz für

von LeserReporter Peter Heider aus Meitingen
Die im Jahre 1950 gebauten Werkswohnungen der SGL-Beschäftigten gehören der Vergangenheit an. Das letzte Gebäude ist nun abgerissen worden. Auf dem Gelände entstehen neue Wohneinheiten.

Die im Jahr 1950 gebauten SGL-Werkswohnungen an der Werner von Siemens Straße wurden abgerissen. Meitinger Wohnungsbau GmbH errichtet neue Eigentums- und Mietwohnungen.

In diesen Tagen wurde auch der letzte der im Jahr 1950 gebauten Wohnblocks für Werkswohnungen von SGL-Beschäftigten an der Werner-von-Siemens-Straße 5 bis 11 abgerissen. Auf dem rund 10 000 Quadratmeter großen Areal entstanden damals insgesamt 21 Wohneinheiten.

Im Jahr 2015 erwarb die Meitinger Wohnungsbaugesellschaft (WBG) das Gelände, 2018 fand die erste Abrissaktion, 2020 die zweite Abrissaktion der Altbauten statt. Ein erst nach dem Jahr 1950 errichteter Wohnblock bleibt vorerst erhalten, alle sich darin befindenden sieben Wohnungen sind von der Wohnungsbau vermietet. Im ersten Bauabschnitt auf dem ehemaligen Parkplatzgrundstück wurden 20 Mietwohnungen gebaut, die bereits seit 2018 vermietet sind. Am 1. Oktober sollen die Arbeiten am Bauabschnitt II beendet und 16 geförderte Mitwohnungen für deren Mieter bezugsfertig übergeben werden. Bereits am 1. Juli konnten elf Eigentumswohnungen an ihre Käufer übergeben werden. Bauträger ist bei allen Bauprojekten die Meitinger Wohnungsbaugesellschaft.

Sie wurde ins Leben gerufen, als viele Vertriebene nach Meitingen kamen und die Kommune dringend neue Wohnungen schaffen musste. In der Marktgemeinde Meitingen deckt die Wohnungsbaugesellschaft in Bezug auf günstigen Wohnraum, nach Möglichkeit barrierefrei, aber auch den Sozialwohnungsbereich ab. Die Gesellschaft gehört zu 99,5 Prozent der Marktgemeinde Meitingen und zu 0,5 Prozent der Firma SGL.

Gemeinsam mit der WBG stellt sich der Markt Meitingen der Asylthematik und hat im Laufe des Jahres 2016 Wohnungen gebaut, in denen rund 80 Flüchtlinge Platz finden. Wenn das Gebäude nicht mehr für Asylbewerber benötigt wird, können daraus zwölf Wohnungen entstehen. Derzeit vermietet die WBG etwa 250 Wohnungen zu erschwinglichen Konditionen, ein Viertel davon sind sogenannte Sozialwohnungen. Geschäftsführer ist Karl-Heinz Mayer. „Die Nachfrage in Meitingen nach bezahlbarem Wohnraum ist unvermindert hoch und ein rückläufiger Trend ist momentan nicht absehbar, erklärt Thomas Braunmiller von der WBG. Im kommenden Jahr werden nochmals elf Eigentumswohnungen und 16 Mietwohnungen gebaut, die dann im Herbst 2022 beziehbar sein sollen.

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