Zum Ewigkeitssonntag entzündeten sie Kerzen für 23 Menschen, die der Hospizdienst Meitingen Augsburg-Land Nord im Jahr 2019 begleitet hat

von Leserreporter Steffi Brandaus Meitingen
Einige Vertreter des Hospizdienstes Meitingen Augsburg Land-Nord nahmen am Gottesdienst in der evangelischen Johanneskirche in Meitingen teil. Gemeinsam entzündeten sie für alle 23 Personen, die sie in 2019 begleitet haben, je eine Kerze.

Es war eine ganz besondere Messe, die am Ewigkeitssonntag in der evangelischen Johanneskirche in Meitingen stattfand. Gedacht wurde traditionell der Verstorbenen, doch dann rückte erstmals der Hospizdienst Meitingen in den Fokus und durfte für 23 Personen, die die Hospizbegleiter in 2019 begleiten konnten, eine Kerze entzünden.

Pfarrer Stefan Pickart, der in Trauergesprächen oft von der Hilfe der Hospizbegleiter erfährt, machte mit diesen Worten, die er direkt an die Hospizbegleiter richtete, die Wertschätzung für die Leistung der Ehrenamtlichen deutlich: „Sie lassen in der Hospizarbeit für Menschen im letzten finsteren Tal ihres Lebens spürbar werden, dass sie auch auf dieser Wegstrecke von Gottes Liebe umgeben sind. Wir danken Ihnen für diesen wertvollen Dienst. Sicher keine einfache Aufgabe. Und ich hoffe doch, dass Sie es auch erleben als eine Aufgabe, die sie erfüllt.“

Mandy Regis-Lebender, die als Koordinatorin des Hospizdienstes ebenso am Gottesdienst teilnahm wie eine kleine Abordnung an Hospizbegleitern erklärte: „Es war ein würdiger Jahresabschluss für die Hospizbegleiter und für uns alle etwas ganz Besonderes.“

Die anwesenden Hospizbegleiter nahmen aktiv Teil am Gottesdienst und brachten sich beim Lesen der Fürbitten ein. Eine der Fürbitten bezog sich direkt auf die ehrenamtlich Engagierten. Darin hieß es: „Gott wir danken dir für alle Mitarbeitenden in der Meitinger Hospizgruppe. Wir danken dir, dass du Menschen befähigst und bereit machst, sich ganz besonders denen zuzuwenden, die auf ihrem letzten Weg sind. Schenke ihnen Ströme deiner Liebe, und hilf Ihnen zu Einfühlsamkeit, der Fähigkeit auch schweigen zu können, die Kraft eigene Gefühle zu spüren, und sich selbst zu schützen, wo das nötig ist.“

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