Fahrradsegnung in Maria Elend

von LeserReporter Bianca Kunz aus Meitingen

Meitinger Radmuttern organisieren eine Fahrrad-Segnung in Maria im Elend

Bei strahlendem Sonnenschein fuhren am Freitag, den 11.09.20 knapp 40 Radler von Meitingen zur Kapelle Maria im Elend. Die Meitinger Radmuttern hatten dort zur Fahrradsegnung eingeladen. Eigentlich war diese bereits im Mai geplant gewesen, doch Corona und Lockdown hatte den Radlerinnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Um so schöner, dass es nun doch noch geklappt hat! 

Die Radmuttern, das sind mehrere Frauen aus Meitingen und Umgebung, die sich jeden Freitag treffen, um gute 2 Stunden die umliegenden Wälder mit dem Mountainbike zu erobern, und das schon seit ca. 8 Jahren. Vor einiger Zeit wurde dabei die Idee geboren, eine Fahrradsegnung zur organisieren. Der Meitinger Pfarrer Krammer erklärte sich gleich bereit, die Andacht abzuhalten und somit stand dem Vorhaben nichts mehr im Wege. Fürbitten, Gebete und Lesetexte wurden ausgesucht, Lieder zusammen geprobt und Liedzettel gedruckt. Eingeladen wurde erstmal in kleinerem Kreis - Radler und ihre Familien aus Meitingen und Umgebung. 
Es war ein richtig schönes Event, bei dem alles gepasst hat. Mit Blumen-geschmückten Rädern machten sich die ca.40 Radler am Freitagnachmittag von Meitingen auf den Weg. Es ging am Lech entlang bis Thierhaupten und von dort durch den Wald zur Kapelle Maria im Elend. Unterwegs gab es noch einen Foto-Stopp. Dabei war es gar nicht so einfach, 40 Radler nebeneinander, mit ihrem Gefährt auf ein Foto zu bringen. 
Vor der Kapelle, am schön geschmückten Außenaltar, wurde von Pfarrer Krammer die Andacht abgehalten. Da im Moment noch keine Personen mit Weihwasser in Kontakt kommen dürfen, segnete Pfarrer Krammer nicht im großen Umkreis, sondern ging zur Segnung zu jedem einzelnen Rad. Er gestaltet die Andacht besinnlich, aber auch mit viel Witz und Humor. Es war ein ganz kurzweiliger und sehr schöner Gottesdienst im Freien. Am Ende wurden von den Rad-Kids gesegnete Christopherus-Aufkleber – der Schutzpatron der Reisenden – an alle Radler verteilt. 
Nach dem Schlussgebet gab es, gegen eine kleine Spende, lecker Würste vom Grill und kalte Getränke. Es sollte ja nicht nur für das seelische, sondern auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt sein. Den Überschuss von 100 € spenden die Meitinger Radmuttern an die Klinik Clowns in Augsburg. 
Bei bester Stimmung ging ein wunschschöner Nachmittag in Gottes Natur zu Ende. Gemeinsam wurde aufgeräumt und die Drahtesel für den Nachhauseweg gesattelt. Das muss auf jeden Fall wiederholt werden, dabei waren sich alle einig! Schöner hätte es im Mai nicht sein können! 

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