JBU und JU fordern drittes Gleis zwischen Augsburg und Donauwörth

von LeserReporter Peter Heider aus Meitingen
Staatsminister Dr. Hans Reichard (vierter von links) nahm im Beisein von Bürgermeister Michael Higl (fünfter von links) und MdL Georg Winter (sechster von links) die symbolischen Antragskarten von JBU Mit-gliedern für "Flüsterasphalt B2", "Barrierefreier Bahnhof Meitingen", und "drittes Gleis bis Meitingen bei der Besichtigung des örtlichen Bahnhofs entgegen

Staatsminister Dr. Hans Reichart besucht Klausurtagung der Jungen Bürger Union
Meitingen. Vor wenigen Tagen folgte der Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Staatsminister Dr. Hans Reichart, der Einladung der Jungen Bürger Union Meitingen (JBU) und der Jungen Union (JU) und nahm an der Klausurtagung in den Tagungsräumlichkeiten des Gasthofes „Neue Post“ in Meitingen teilzunehmen. Nach den Eröffnungsworten von Ludwig Lenzgeier (Vorsitzender JU Augs-burg – Land) und Philipp Schmid (Vorsitzender JU Meitingen – Lechtal) wies JBU - Marktgemeinderat Christian Deisenhofer zuerst auf die Notwendigkeit eines dritten Gleises zwischen Augsburg und Donauwörth hin und forderte dafür Unterstützung durch die Landesregierung beim barrierefreien Umbau des Meitinger Bahnhofs. Reichert sagte dazu, dass er die Wahl zum politischen Vertreter als Auftrag zur Gestaltung sehe und dass Meitingen sich dieser Sache seit Jahren vorbildlich dafür einset-ze. Dies“, so der Staatsminister, „erkenne man am Meitinger Vorhaben, sich als Regional-zentrum zur sozialen Stadt weiter zu entwickeln“ Hierzu zähle auch die vorausschauende Planung bei der neuen Gleisunterführung am Bahnhof Meitingen. „Wer hierbei mit rund sieben Millionen Euro in Vorleistung geht, hat den Wählerauftrag eindeutig angenommen und erhält auch Unterstützung.“, erklärte Reich-art. Die Fördermittel für Ausbaumaßnah-men zu barrierefreien Bahnhöfen seien nun bekannt und es obliegt der Landesregierung geeignete Bahnhöfe zu benennen. Dass der Bahnhof zu über 75 Prozent von Bürgern aus dem Meitinger Umfeld als Pendlerbahnhof angenommen werde, stellte Bürgermeister Mi-chael Higl anhand von Grafiken dar. „Zudem hatte Meitingen schon vor Jahren den Park-platz ohne bayerische Fördergelder realisiert, die erst viel später für P+R-Parkplätze zur Verfügung gestellt worden seien“, schilderte Higl. „Jetzt ist es an der Zeit, dass all die Vor-leistungen der Kommune Früchte tragen und der Freistaat den barrierefreien Ausbau in Meitingen entsprechend priorisiere“, sagte Landtagsabgeordneter Georg Winter. „Den Aus-bau des dritten Gleises in den nördlichen Raum dürfe man bei all der Diskussion zur Bahntrasse Augsburg - Ulm nicht aus den Augen verlieren“, erklärte Winter. Sobald der Brennerbasistunnel errichtet ist, erhält die Verkehrsachse Augsburg – Nürnberg eine er-höhte Bedeutung für den gesamteuropäischen Güterverkehr. Spätestens dann sei es un-umgänglich, dass das dritte Gleis nach Donauwörth vorhanden sein müsse, forderte Georg Winter. Auch hier hat die Kommune in Meitingen einen Schritt weitergedacht und die neue Gleisunterführung für vier Gleise ausgelegt, da neben den drei Durchgangsgleisen auch eines für Zugüberholungen not-wendig ist. Aber dass es noch keinen „Masterplan“ für eine mögliche Trassenführung des dritten Gleises gebe, kritisierte Higl. Weitere Themen, wie Immissionsschutz, bezahlbares Wohnen, öffentlicher Personennahverkehr oder sozialer Wohnungsbau wurden in der mehrstündigen Diskussionsrunde ebenfalls intensiv bespro-chen, ehe es am Nachmittag zur internen Klausur der JBU überging. Nach einer Einfüh-rung in die aktuellen örtlichen Ereignisse durch Michael Higl übernahmen die Marktge-mein-deräte Christian Deisenhofer und Florian Möckl, sowie der stellvertretende JBU-Vor-sitzende Christian Higl die Moderation der Arbeitsgruppen zu den Schwerpunktthemen der JBU. Dabei standen Themen wie „Junge Familien“, „Jugendanliegen“, „Freizeitangebote und Vereine“ und „Ortsgestaltungen wie in Erlingen und Langenreichen“ im Mittelpunkt des rund dreistündigen Workshops. „Die von den Listenkandidaten für die Kommunalwahl 2020 erarbeiteten Inhalte dieses äußerst produktiven Tages werden auf den kommenden Veranstaltungen präsentiert und die JBU wird zeitnah entsprechende Anträge zur Bearbei-tung im Gemeinderat einreichen“, erläuterte zuletzt Marktgemeinderat Florian Möckl.

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