Ein Klimaschutzpaket für Meitingen

von LeserReporter Peter Heider aus Meitingen

Eifrig diskutiert wurde auf Einladung der Meitinger SPD über die Umsetzung des Klimapakets der Bundesregierung
Meitingen. „Mit unserer Kalten Nahwärmeversorgung und der bereits durchgeführten Wärme-dämmung unserer älteren Siedlungshäuser haben wir in Meitingen schon seit Jahren ein ei-genes Maßnahmepaket für den Klimaschutz, doch das ist noch nicht das Ende der Fahnen-stange“, erklärte zweiter Bürgermeister Werner Grimm zu Beginn der SPD Veranstaltung zum Klimaschutz. Nach der Vorstellung des Klimaschutzpaketes der Bundesregierung durch den Ortsvereinsvorsitzenden Matthias Mark ließen sich die Anwesenden trotz der angebotenen Weißwürste nicht mehr bremsen, ihre Meinung in Sachen Klimaschutz zu äußern und auch an der derzeitigen Situation Kritik zu üben. Der immer zunehmende Autoverkehr im Kernort muss dringend eingedämmt werden, waren sich die Teilnehmer der Runde einig. Die Schlossstraße muss zur Fußgängerzone werden, waren sich schnell alle im Klaren. „Wir brauchen, auch wenn es seitens der Polizei nicht unterstützt wird, für unsere Radler auf der Ortsdurchfahrt Angebotsstreifen auf beiden Straßenseiten, fordert Marktgemeinderätin Chris-tine Fünffinger und fügt an, dass es nun gilt, die neue barrierefreie Unterführung am Bahnhof über eine Süd-Ost-Tangente im Westen an das Radwegenetz anzuschließen. Ein weiterer Diskussionspunkt war der regionale ÖPNV. Wie ist dieser attraktiver zu gestalten? Warum gibt es kein Null-Euro-Ticket, finanziert aus der EEG-Abgabe? Das 365 - Euro-Ticket kann nur eine Zwischenstation sein, so Marktgemeinderat Michael Zambelli Gat. Aber auch der Ausbau des Busangebots Richtung Wertingen gehört zur Steigerung der Attraktivität dazu, fügte Marktgemeinderat Mark hinzu und kündigte an, dass der Klimaschutz auch einen ge-wichtigen Stellenwert im SPD-Kommunalwahlprogramms haben wird. 

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