Besonderer Antrittsbesuch: Kunz empfängt Dr. Mehring in Nordendorf

von LeserReporter Team Fabi aus Meitingen

Das Bild zeigt Bürgermeister Tobias Kunz (re.) und Landtagsabgeordneten Dr. Fabian Mehring bei der Baustellenbesichtigung auf dem Nordendorfer Schulgelände. 

Ehemaliger Büroleiter empfängt Heimatabgeordneten erstmals als Rathauschef

„Ein paar hundert waren es ganz sicher“, sind sich Nordendorfs neuer Bürgermeister Tobias Kunz und Landtagsabgeordneter Dr. Fabian Mehring einig, als sie die Zahl der von ihnen gemeinsam absolvierten politischen Termine überschlagen. Obwohl die beiden erst 31 Jahre alt sind, machen sie nämlich bereits seit über 10 Jahren zusammen Politik. Nachdem sie zusammen Abitur gemacht hatten, hoben sie in der Region gemeinsam einen Kreisverband der FREIE WÄHLER Nachwuchsorganisation JFW aus der Taufe. Als Mehring dann vor zwei Jahren in den Landtag einzog und auf Anhieb zum Geschäftsführer seiner Regierungsfraktion bestellt wurde, machte er Kunz zum Leiter seines Stimmkreisbüros. Obwohl beide seither täglich miteinander in ganz Bayern unterwegs waren, war ihr Zusammentreffen in Nordendorf gleichwohl ein ganz Besonderes. Schließlich empfing Kunz seinen ehemaligen Chef diesmal höchstoffiziell als Bürgermeister seiner Heimatgemeinde.

Dabei sprachen die FW-Politiker beispielsweise über den Ausbau des Hochwasserschutzes und nahmen auch das Bahnhofsareal in Augenschein. Insbesondere stellte Kunz dem Landespolitiker den fast fertiggestellten Erweiterungsbau für die örtliche Grundschule und Kindertagesstätte vor. „Hier schafft die Gemeinde mit zwei Kita-, zwei Klassenräumen und einer Mensa für die offene Ganztagsschule moderne Räumlichkeiten, die den Anforderungen an die Zukunft entsprechen“, erklärt der Bürgermeister. Umso erfreuter zeigte sich Mehring, der auf eine auskömmliche Unterstützung der Maßnahme durch den Freistaat verweisen konnte: „Nordendorf schultert eine wertvolle Investition von über 2,5 Mio. Euro, wobei die Staatsregierung die Schmuttertalgemeinde mit mehr als 1,45 Mio. Euro an Fördermitteln unterstützt“, so der Heimatabgeordnete.

Dass in der Hochphase der Pandemie die Baustelle nahezu ohne coronabedingte Verzögerungen verlief, lässt Kunz indes einen Stein vom Herzen fallen: „Es hätte durch größere Lieferengpässe, durch Quarantänen oder einem schärferen Lockdown größere Probleme geben können.“ Kunz gab Mehring auf den Weg: „Vergesst im Kampf gegen Corona in München auch weiterhin die Kommunen nicht. Fehlende Einnahmen aus Einkommen- sowie Gewerbesteuer kratzen an den Säulen der kommunalen Finanzierung und sind jetzt schon spürbar.“

Angesichts ihrer persönlichen Freundschaft und der Vielzahl an örtlichen Projekten für die Unterstützung aus der Landespolitik benötigt wird, vereinbarten Kunz und Mehring auch in ihrer neuen Rollenverteilung weiter eng zusammenzuarbeiten und das gemeinsame Netzwerk bestmöglich für die Region zu nutzen. Im Zuge dessen wird Mehring schon im September wieder nach Nordendorf kommen – dann wird es vornehmlich um den Hochwasserschutz gehen.

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