Dr. Mehring: Biomethan kann Verbrennungsmotor zukunftsfähig machen

von LeserReporter Team Fabi aus Meitingen

Das Bild zeigt v.l.n.r.: Dirk Weimann, Dr. Fabian Mehring, Helmut Kaumeier

Alternative Antriebsformen: Parlamentarischer Geschäftsführer der FREIE WÄHLER sieht Zukunft moderner Mobilität im Mix verschiedener Energieträger

Bei der Geschäftsführung von erdgas schwaben hat sich Dr. Fabian Mehring, der Parlamentarische Geschäftsführer der FREIE WÄHLER Regierungsfraktion im Bayerischen Landtag, über das Klimapotenzial alternativer Antriebsformen informiert. Im Zentrum standen dabei moderne Antriebsformen, die auf die Verbrennung von Biomethan setzen. So stehen 50 Prozent des am Markt befindlichen CNG-Kraftstoffs (Compressed Natural Gas) bereits heute aus reinem Biomethan zur Verfügung, wie die Experten des schwäbischen Energieversorgers erläutern. Dieses „grüne Methan“, welches aus biogenen Reststoffen, wie zum Beispiel Stroh, hergestellt wird, leistet einen schnellen, wirkungsvollen und wirtschaftlichen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen.

Dirk Weimann, Geschäftsführer erdgas schwaben, berichtete dem FW-Spitzenpolitiker, dass in Deutschland bis Mitte 2020 ein durchschnittlicher Biomethan-Anteil an Kraftstoff CNG von mindestens 50 Prozent erreicht wurde. Dieser Wert konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert werden. Besonders erfreut zeigte sich Dr. Mehring darüber, dass Helmut Kaumeier, Leiter Kommunalkunden erdgas schwaben, mit den heimischen Stadtwerken auf einen regionalen Betreiber verweisen konnte, der innerhalb seiner kommunalen Busflotte bereits in mehreren Fahrzeugen auf 100 Prozent BioCNG setzt. Auch steigt der Anteil an Lastkraftwagen, die mit umweltschonendem Biokraftstoff auf unseren Straßen unterwegs sind. Dieses Potenzial könne durch einen geeigneten Förderanreiz noch weiter ausgebaut werden, so die Spitzenvertreter von erdgas schwaben.

„Beim Einsatz von reinem Biomethan aus Reststoffen werden rund 90 Prozent CO2-Reduktion im Vergleich gegenüber Benzin erreicht. Beim Einsatz von fossilem Erdgas sind es immerhin noch 23 Prozent“, so die Experten von erdgas schwaben.

Dr. Mehring zeigt sich vor diesem Hintergrund begeistert vom Klimapotenzial alternativer Antriebsformen: „Die positive Entwicklung in der Gasmobilität ist sehr erfreulich. Als Alternative zur E-Mobilität sind insbesondere Kraftstoffe aus Biomethan ein gangbarer Weg, um die Treibhausgasminderung im Verkehrssektor weiter voranzutreiben. Auch im Hinblick auf ihre bisweilen umstrittene Klimabilanz können Elektroantriebe nämlich nur einen Teilbereich zukünftiger Mobilität abdecken – was wir brauchen ist ein Energieträgermix, wobei Biomethan eine wichtige Brückentechnologie auf dem Weg zum Wasserstoffantrieb sein kann. CNG-Kraftstoffe können Verbrennungsmotoren dabei eine klimaverträgliche Zukunft bescheren“, findet Mehring. Zusammen mit dem stellvertretenden bayerischen Ministerpräsident Hubert Aiwanger und Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber will Mehring sich deshalb weiterhin für die CNG-/Biomethan-Mobilität stark machen.

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