Hospitalstift Dinkelscherben: Jetzt soll Geld aus München fließen

von LeserReporter Team Fabi aus Meitingen
Das Bild zeigt beim Erörterungstermin im Landtag mit den Plänen zur Sanierung des Hospiatlstifts (v.l.n.re.): Staatssekretärin Carolina Trautner, Bürgermeister Edgar Kalb, Gesundheitsministerin Melanie Huml, Parlamentarischer Geschäftsführer Dr. Fabian Mehring und Fördervereinsvorsitzender Josef Guggemoos.

Heimatabgeordnete holen die Gesundheitsministerin ins Boot Während des gesamten Kalenderjahres haben der Geschäftsführer der FW-Regierungsfraktion Dr. Fabian Mehring und Sozialstaatssekretärin Carolina Trautner sich gemeinsam für eine gute Zukunft des schließungsbedrohten Hospitalstifts in Dinkelscherben stark gemacht. Fast 1000 Menschen aus der Region sind zwischenzeitlich dem Förderverein beigetreten, den Josef Guggemoos zur Rettung der traditionsreichen Einrichtung ins Leben gerufen hat. Die Heimatabgeordneten Trautner und Mehring versprachen zudem sich im Landtag für einen Zuschuss zugunsten der Sanierung des Altenheimes aus Landesmitteln einzusetzen.

Bei den Haushaltsberatungen haben die beiden Politiker der Regierungskoalition einen entsprechenden Antrag gemeinsam eingebracht. Weil Bürgermeister Kalb zwischenzeitlich mit konkrete Plänen für den abschnittsweisen Umbau des Hospitals aufwarten kann wird nun zeitnah tatsächlich Geld aus München nach Dinkelscherben fließen. Letzte Woche wurden die zugehörigen Förderrichtlinien vorgestellt. Dinkelscherben wird nun zu den ersten Profiteuren in ganz Bayern gehören. Um die Details der Maßnahme und ihre Förderung festzuzurren, haben Mehring und Trautner nach dem Besuch des Patientenbeauftragten der Staatsregierung im Frühjahr nun auch noch Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml ins Boot geholt.

Bei einem von den Heimatabgeordneten arrangierten Erörterungstermin im Maximilianeum erläuterten diese gemeinsam mit Bürgermeister Kalb und Fördervereinsgründer Guggemoos der Staatsministerin die avisierten Baumaßnahmen. Ein Vertreter des Gesundheitsministeriums skizzierte was davon aus der Landespolitik bezuschusst werden wird. Wie unter den Politikern vereinbarte wurde soll nun alles ganz schnell gehen. Noch vor Weihnachten wird der für die Altenheimförderung verantwortliche Ministerialbeamte zu einem Ortstermin in das Hospitalstift kommen um sich vor Ort ein genaues Bild der geplanten Bauabschnitte zu machen.

Entsprechend zufrieden zeigt sich Heimatabgeordneter Dr. Mehring mit der Zusammenkunft im Parlament: „Dank des unermüdlichen Engagements aus Bürgerschaft und Kommunalpolitik kann es jetzt endlich losgehen. Dass dabei auch die Landespolitik den von Carolina Trautner und mir eingeforderten Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Hospitalstifts leistet freut uns sehr. Dies ist das Ergebnis beharrlicher gemeinsamer Bemühungen über die Parteigrenzen hinweg zugunsten unserer Heimatregion und zeigt, dass man sich auch im ländlichen Raum auf die Staatsregierung verlassen kann“, so Mehring.

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