Neue Meitinger Bahnunterführung soll hell gestaltet werden

von LeserReporter Peter Heider aus Meitingen
Der neue Tunnel am Meitinger Bahnhof soll nach Meinung der Meitinger Marktgemeinderäte hell ausgestattet werden. Die Art der Beleuchtung wird noch behandelt.

Mehrere Varianten für die Gestaltung der Wände und den Zugangsrampen wurden ins Auge gefasst. Eine Wandseite könnte mit Graffiti –Arbeiten gestaltet werden.

Wenn Fahrgäste der Bahn nach der Fertigstellung der Bahnunterführung zu den Zügen gehen, sollen sie nicht in einem „mausgrauen“ Tunnel die Gleise erreichen. Drauf einigte sich der Meitinger Marktgemeinderat in einer Sitzung, in der das Thema Gestaltung der Wände in der Unterführung und der Zugangsrampen ausführlich diskutiert und besprochen wurde.

Wie bereits mehrfach berichtet, wurde unter den Gleisen der Eisenbahnstrecke zwischen Augsburg und Donauwörth ein neuer 16 Tonnen schwerer Tunnel mit einer Fußgängerunterführung gebaut, die auch von Radfahrern einmal genutzt werden kann. Derzeit ist die Baumaßnahme noch nicht beendet und so präsentieren sich die Seiten des Tunnels als kahle Betonwände, zudem müssen die Treppenaufgänge zu den einzelnen Bahnsteigen sowie zu den Zugangstreppen und Rampen, über deren Wegführung der Marktgemeinderat im Frühjahr bereits entschieden hatte, noch gebaut werden.

Täglich finden etwa 3000 Ein- und Ausstiege auf dem Meitinger Bahnhof statt. Bis Ende August müssen die Planungsunterlagen bei der Regierung von Schwaben für die Bezuschussungsfrist gerecht eingereicht werden und somit auch über die Gestaltung der Wände Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Möglichkeiten reichen dabei bei der Unterführung von einer Luxusversion mit Hintergrund beleuchteten Glaswänden über eine Verkleidung mit Steinplatten bis zum einfachen Farbanstrich auf der Betonwand. Als eine der wichtigsten Eigenschaften muss bei allen Varianten die Sicherheit bedacht werden. Die Wände müssen regelmäßig auf eventuelle Schäden überprüft werden.

Alle Markträte waren sich einig, dass der Tunnelinnenraum möglichst hell ausgestaltet werden soll. Marktrat Anton Büchele (CSU) plädierte für eine Steinplattenvariante. Robert Hecht (FW) erklärte, dass die Unterführung vom Grundsatz her ein Funktionsbau ist und eine gute Beleuchtung mit LED-Licht durchaus für die geforderte Helligkeit sorgen würde und außerdem bei feierlichen Anlässen den Tunnel in den Ortsfarben beleuchten könnte. Annemarie Probst (Grüne) schlug vor, die Schulen zur Wandgestaltung des Tunnels mit einzubinden. So können nach Ansicht von Probst einzelne Steinzeugplatten mit künstlerischen Motiven verschönert werden.

Bei drei Gegenstimmen entschied sich das Gremium für eine Verkleidung mit glasierten Steinzeugplatten, jedoch sollen Möglichkeiten für die Gestaltung mit einzelnen Elementen bestehen bleiben. Bei der Diskussion um die Wandgestaltung für die Zugangsrampen kamen nur die Möglichkeiten einer farblichen Gestaltung des Sichtbetons sowie die Verkleidung mit Mauerwerk in die engere Wahl. Mehrere Markträte favorisierten dabei zunächst einen Sichtbeton, folgten jedoch bei seiner Entscheidung dem Argument von Marktrat Klaus Nebe (FW), der darauf hingewiesen hatte, dass ein Verbindungsbau mehrere Gestaltungmöglichkeiten habe was auch auf den Blich der Planungen für den Bahnhofsvorplatz wichtig sei.

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