Schach Kreisliga III: Lechhausen II–Thierhaupten I - 3:5

von LeserReporter Hildegard Steiner aus Meitingen
In Topform befinden sich weiterhin links Abteilungsleiter Gerhard Regler und rechts Mannschaftsführer Josef Herb. Beide konnten auch diesmal je einen ganzen Punkt besteuern.

Zwei Punkte aus dem Kühlschrank

Einen besonderen Schachabend erlebte der SV Thierhaupten im Spiellokal in Lechhausen. Die Widrigkeiten, welche man normalerweise lediglich aus Freiluftsportarten kennt, suchten diesmal die beiden Schachmannschaften heim. Nachdem die Heizung nicht das machte, was eine Heizung tun sollte, widmete man sich dem Schachspiel eingepackt in den jeweiligen Jacken. Diesen Widrigkeiten zum Trotz schaffte es die Mannschaft des SVT insgesamt verdient mit 5:3 zu gewinnen.

An Brett 8 hatte Altmeister Josef Gottwald keinen guten Tag erwischt und musste sich nach einem Fehler seinem Gegner geschlagen geben. Für den Ausgleich sorgte Gerhard Regler an Brett 4. Der mit den schwarzen Steinen einen Angriff auf den gegnerischen Monarchen einleitete und als sein Gegner nicht die richtigen Verteidigungszüge finden konnte, war der Sieg perfekt.
Ein friedliches Remis steuerte Josef Lösch an Brett 7 bei. Die Partie, welche nie wirklich die Remisbreite verlies und entsprechend ebenso endete.

Der SV Thierhaupten ging erstmalig durch seinen Mannschaftsführer Josef Herb, welcher an Brett 1 spielte, in Führung. Wiederum spielte er eine sichere Partie und als sich im Endspiel eine Gelegenheit zum Sieg bot, fand Josef Herb die richtige Zugfolge und sein Gegner musste die Waffen strecken.
Brett 6: Ein ungleichfarbiges Läuferendspiel entglitt noch Anton Schmid. Nachdem es lange Zeit nach einem Remis aussah, wurde Anton Schmid eine Unachtsamkeit zum Nachteil und er gab folgerichtig auf. Brett 5 endete mit Remis. Eugen Herb hatte zwar die Qualität gewonnen, sah sich aber einem starken Angriff seines Gegners gegenüber. Nach einigem hin und her einigte man sich schließlich auf Remis. Zwischenstand 3:3.

Nun lag der Druck ausgerechnet bei den beiden „Sorgenkindern“ der bisherigen Saison Dieter Häberle und Dominic Brugger. An Brett 3 spielte Dieter Häberle mit den weißen Steinen gegen die königsindische Verteidigung. Nachdem er den Angriff seines Gegners am Königsflügel gekonnt abwehren konnte, machte er sich daran den gegnerischen Damenflügel ins Visier zu nehmen. Nach einem Durchbruch am Damenflügel musste sein Gegner einsehen, dass das Spiel entschieden ist und ein weiterer Punkt für den SVT stand zu buche.

Die letzte Partie des Abends vollzog sich an Brett 2. Dominic Brugger befand sich nach der Eröffnung in schwerer See, konnte sich aber Schritt für Schritt befreien und nach 4,5 Stunden den 5. Punkt für den SV Thierhaupten einfahren.

Kalt aber mit zwei wärmenden Punkten im Gepäck trat man daraufhin die Heimreise an. Der SV Thierhaupten befindet sich nun mit 7:1 Punkten weiterhin mitten im Aufstiegsrennen und kann entspannt der Weihnachtspause entgegensehen, ehe im neuen Jahr dann die entscheidenden Spiele um den Aufstieg anstehen.

(Script von Dominic Brugger)

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