Mering: Erweiterungsbau der Ambérieu-Grundschule wurde eingeweiht

von LeserReporter Heike Scherer aus Mering
Erster Bürgermeister Florian Mayer (Zweiter von rechts) übergab gemeinsam mit zweitem Bürgermeister Stefan Hummel (links) und seinem Amtsvorgänger Hans-Dieter Kandler (Zweiter von links) den Erweiterungsbau der Ambérieu-Grundschule.

Die Baukosten waren um 200.000 Euro niedriger als bei der Schätzung.

Am letzten Schultag wurde der Erweiterungsbau der Ambérieu-Grundschule von Bürgermeister Florian Mayer an Schulleiterin Susanne Geiger und Konrektorin Sonja Klar übergeben. Neben der Bauleitplanung vertreten durch Armin Lichtenstern und Christian Henze waren auch die Schulamtsleiterin Ingrid Hillenbrand, die beiden Hausmeister, zwei Elternbeiräte und einige Marktgemeinderäte anwesend. Gemeinsam mit seinem Amtsvorgänger Hans-Dieter Kandler durchschnitt Bürgermeister Florian Mayer die Absperrung. Im Anschluss konnten sich alle Teilnehmer bei einer Führung durch die Bauleitplanung die modern ausgestatteten und hellen Klassenzimmer ansehen.

Aufgrund der großen Platznot musste eine schnelle Lösung gefunden werden, erläuterte Mayer. Deshalb entschied sich der Marktgemeinderat für das zweistöckige Erweiterungsgebäude in Modulbauweise. Geschätzt wurden die Kosten auf 1,78 Millionen Euro, sie betrugen jetzt 1,57 Millionen Euro. Im Jahr 2019 war der Beschluss gefasst worden. Planung und Vorentwurf erfolgten im Oktober. Das Projekt wurde europaweit im November ausgeschrieben. Ende April stand das Gebäude und der Innenausbau konnte beginnen. Bis zum Schulbeginn im September müssen noch die Außenanlagen fertiggestellt werden: Die Wege werden gepflastert und es werden Granitblöcke als Sitzgelegenheit aufgestellt.

Schulleiterin Geiger freute sich über die hervorragende technische Ausstattung im Gebäude und dass sie ab September sogar noch vier freie Klassenzimmer zur Verfügung haben wird. „Viele Jahre war das Gebäude zu klein und wir nutzten auch Gänge und Ecken und zwei Klassen waren im Gymnasium untergebracht. Jetzt haben wir Platz für 16 Klassen“, verriet sie. Sie hofft, dass ab September wieder ein geregelter Schulbetrieb aufgenommen werden darf. Die Schränke für die Bücher und Malutensilien der Schüler und für das Arbeitsmaterial der Lehrer müssen noch geliefert und aufgestellt werden. In dem Erweiterungsbau befinden sich pro Etage vier Klassenzimmer mit einer Größe von 55 Quadratmetern für jeweils 25 Schüler. Lichtsensoren regeln die Beleuchtung je nach Tageslicht. Im Erdgeschoss befinden sich vier Toiletten: zwei für Lehrkräfte und je eine für Mädchen und Jungen. Im ersten Stock gibt es zwei große Räume, einen für Besprechungen und einen weiteren für die Beratungslehrerin, außerdem den Technikraum. Auf den Gängen befinden sich Mülltrennbehälter für Papier, Restmüll und den gelben Sack.

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