Sein beruflicher Traum ist in Erfüllung gegangen

von LeserReporter Heike Scherer aus Mering
Seit 1. Mai sitzt Florian Mayer als erster Bürgermeister im Rathaus von Mering. Seine derzeit wichtigsten Projekte sind die Kinderbetreuung und die Förderung der heimischen Wirtschaft.

Bürgermeister Florian Mayer kümmerte sich in den ersten vier Wochen um die Kinderbetreuung. Er möchte Merings Gewerbetreibende und die Gastronomie fördern.

Zwölf Jahre lang saß Florian Mayer bereits im Gemeinderat und auch im Kreisrat, seit 2014 war er als zweiter Bürgermeister in Mering tätig. Bereits im Alter von 18 Jahren begann er seine politische Aktivität als Schatzmeister in der Jungen Union. Am 1. Mai startete er in sein neues Amt als erster Bürgermeister der Marktgemeinde und kann sich auf ein engagiertes, eingespieltes Team von 43 Mitarbeitern im Rathaus verlassen. Auch die Mitarbeiter des Bauhofs, des Wasserwerks, der Kindergärten und der Verkehrsüberwachung unterstehen ihm. Seine erste Amtshandlung am 1. Mai war die Einweihung des neuen Maibaums am Marktplatz. Die wichtigsten Projekte Kinderbetreuung und Förderung der heimischen Wirtschaft hat er bereits in Angriff genommen.

Mit 40 Jahren ist sein beruflicher Traum nun in Erfüllung gegangen. Seine geliebten Hobbys Bergsteigen, Reisen und Fotografieren möchte er auf jeden Fall weiterhin ausüben. Australien, Tansania, die USA und die Dominikanische Republik standen bereits auf dem Programm, aber Südamerika möchte er auch einmal kennenlernen, sagt Mayer. Die Corona-Krise hat die Gemeinde in eine finanzielle Notsituation gebracht, erzählt er. Bevor das Landratsamt Aichach-Friedberg nicht den Haushalt genehmigt hat, können trotz der Grundsteuererhöhung keine weiteren Projekte angegangen werden, verrät er. In Kürze werden der Römerspielplatz und die Skateranlage fertig, Ende Juni wird die Modulbau-Erweiterung der Grundschule 2 stehen, im Herbst soll die Erweiterung des Bauhofes fertig werden. Für die fehlenden Kinderbetreuungsplätze ist ebenfalls ein Modulbau im Gewerbepark angedacht, durch den 60 Krippen- und 75 Kindergartenplätze geschaffen werden könnten. Somit wäre das derzeitige Defizit an Betreuungsplätzen ausgeglichen. Beraten wurde darüber in der Hauptausschuss-Sitzung und die Gemeinderäte einigten sich auf den Standort Luitpoldhöhe. Außerdem ist die Erweiterung des Kindergartens Kapellenberg und St. Afra geplant und die Erweiterung der Frohsinn-Einrichtung in der Kanalstraße wäre ebenfalls eine Möglichkeit für weitere Plätze. Mit dem Waldkindergarten gibt es leider noch ein Problem mit dem Zufahrtsweg.

Da in der Corona-Krise derzeit keine Besuche zu Geburtstagen und Ehejubiläen möglich sind, kümmert sich der Bürgermeister außerdem darum, die Meringer Gastronomie und Gewerbetreibenden zu fördern und um temporäre Verkehrsmaßnahmen im Ortszentrum. Es soll eine Marktplatzbewirtung geben, der Biergarten am Badanger von Acky Resch soll ebenfalls wieder stattfinden. Stolz ist Florian Mayer auf das gerade fertig gewordene Infoportal Mering online, in dem alle Angebote von Mering wie Gastronomiebetriebe, Einzelhandelsfirmen, Banken, aber auch Dienstleistungen erfasst sind. „Die Bürgermeister von Mering, Kissing, Ried und Merching haben sich vor Amtsantritt darauf verständigt, interkommunal zusammenzuarbeiten“, freut sich Mayer. Es könnten zum Beispiel gemeinsame Geräte beschafft oder die Wertstoffsammelstellen künftig gemeinsam betrieben werden, schlägt er vor.

Was die Arbeit in der Marktgemeinde betrifft, hofft er, dass ab sofort alle gewählten Gemeinderäte offen und fair zum Wohle der Bürger an einem Strang ziehen.

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