Osttangente vier- oder zweispurig?

von LeserReporter Wolfhard von Thienen aus Mering

Das Aktionsbündnis Keine Osttangente hat den Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz (CSU) kürzlich gebeten, seine Haltung bezüglich der Osttangente zu überdenken. Wie in den Medien mehrfach dargestellt, favorisieren Herr Durz und andere Politiker eine "Osttangente light", die auf einen vierspurigen, autobahnähnlichen Ausbau weitgehend verzichtet, bis auf den Abschnitt der AIC25. Das Aktionsbündnis lehnt diese Variante ab. Sie bringt weder die gewünschte Entlastung für Friedberg und Kissing noch kann sie schonend für Natur und Naherholungsgebiete umgesetzt werden. Stattdessen wird sie noch mehr Verkehr zwischen B17 und A8 anziehen. Sie stellt damit eine Vorstufe für einen späteren vierspurigen Komplettausbau dar. Laut Herrn Durz war bisher die Rede von einem "4-streifigen Ausbau von A8 bis Chippenham-Ring“. Eine entsprechende Resolution des Kreistages liegt ebenfalls vor. Das Aktionsbündnis fragte nun nach, was damit konkret gemeint ist und ob der Ausbau auch bis zur B2 (Meringer Straße gehen soll). Wir geben hier die Antwort von Herr Durz wieder:
"Meine Aussage bezieht sich auf den 4-spurigen Ausbau der AIC 25. Inwieweit ein sich daran anschließender Ausbau von Nöten ist, vermag ich im Moment nicht zu beurteilen. Diese Frage muss im weiteren Planungsverfahren geklärt werden." Dies zeigt deutlich, dass auch auf diesem Abschnitt ein 4-spuriger Ausbau nicht ausgeschlossen wird. Aus Sicht des Aktionsbündnisses macht dies erneut deutlich, dass die "Osttangente light" nichts weiter ist als eine Vorstufe zur 4-spurigen und autobahnähnlichen Osttangente.

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