SPD Mering wird sich weiter für mehr Kinderbetreuungsplätze einsetzen

von LeserReporter SPD Mering aus Mering

von links: Stefan Hummel, Mehmet Badal, Andreas Widmann, Wolfgang Bachmeir

In einer Pressemitteilung bekräftigt Fraktionssprecher der SPD Mering, Andreas Widmann, seine Forderung nach bestmöglichen Lösungen für Kinder bei der Betreuung: “Die beste Lösung ist meistens nicht die einfachste. Wir wollen nachhaltig und dauerhaft in die Kinderbetreuung investieren.” Darum hat sich die SPD-Fraktion intensiv in die Standortsuche eingebracht und bereits im Mai zehn konkrete Grundstücksvorschläge für einen dauerhaften Neubau vorgelegt. Aber auch andere Vorschläge wurden geprüft und in die Diskussion mit einbezogen. 

Aus Sicht der Sozialdemokraten haben sich die Bemühungen ausgezahlt: Der Markt Mering konnte sich in der Nähe der Freiwilligen Feuerwehr ein Grundstück sichern. Das Grundstück ist dank seiner Größe und Lage optimal. Vor allem ist es unbebaut, was bedeutet, dass keine Spielfläche wie z. B. am Spielplatz an der Luitpoldshöhstraße zerstört würde. Und im Gegensatz zum Gewerbegebiet sind Kinder und Erzieher*innen keinem gesundheitsschädlichen Lärm ausgesetzt.

Ein dauerhafter Standort macht sich auch in finanzieller Hinsicht (wortwörtlich) bezahlt. Für eine Interimslösung gibt es keine staatliche Förderung. Für den geplanten Neubau hingegen schon.

Die von der CSU vorgeschlagene Interimslösung würde rund drei Millionen Euro ohne jede staatliche Förderung kosten und könnte frühestens im Frühjahr 2022 fertig werden. Die SPD-Fraktion erwartet hingegen, dass eine neue dauerhafte KiTa mit sieben Kindergarten- und Krippengruppen nahe der Feuerwehr zum Kindergartenjahr 2022/2023 eröffnet wird. Obendrauf gibt es eine staatliche Förderung in Höhe bis zu 45%. Nach Abzug der Förderung würden je Gruppe ca. 440.000 € für den Markt Mering anfallen. Damit kostet ein dauerhafter Standort wenig mehr als die Interimslösung, welche nach einigen Jahren wieder entfernt würde. 

Die Erweiterung des Kindergarten St. Margarita am Schulzentrum traf in der Fraktion SPD und Parteifreie auf breite Zustimmung. Auf der nördlich angrenzenden Rasenfläche würden drei Krippengruppen mit insgesamt 36 Plätzen geschaffen werden, welche sich Mering aktuell rund drei Millionen Euro kosten lassen wird. Auch für diese Erweiterungen können staatliche Fördermittel von rund 680.000 € beantragt werden. 

Bereits am 01.11.2020 soll die Erweiterung des Kapellenbergs abgeschlossen sein. Dadurch entstehen weitere acht Krippen- und zehn Kindergartenplätze.

Der zweite Bürgermeister Stefan Hummel stellt klar: “Auch mit diesen Maßnahmen ist es nicht getan. Es werden weiterhin junge Familien nach Mering ziehen. Außerdem wird die Betreuungsquote im Krippenbereich weiterhin ansteigen. Wir wollen allen die Chance geben, Familie und Beruf in Einklang zu bringen.” 

Die Meringer Sozialdemokraten wollen sich daher auch in Zukunft für dringend notwendige Erweiterungen bestehender Einrichtungen einsetzen. So hat der Besuch der Fraktion in den Kinderwelten an der Kanal- und an der Schloßmühlstraße gezeigt, dass diese Einrichtungen ideal für eine Erweiterung geeignet sind. Sie fordern in diesem Punkt ein konstruktives Miteinander zwischen dem Träger und der Marktgemeinde.

Wolfgang Bachmeir (SPD/Parteifrei) bringt obendrein konkrete Standortvorschläge für den geplanten Waldkindergarten ein, stellt für die Verwaltung den Kontakt zu den Waldbesitzern her und vermittelt sogar zwischen den unterschiedlichen Interessen. Seine Fraktion hofft sehr, dass für den Meringer Waldkindergarten bald ein geeigneter Standort gefunden ist und der Betrieb beginnen kann.

Fraktionssprecher Andreas Widmann und zweiter Bürgermeister Stefan Hummel fordern, mit Blick auf Familien und Kinder, nachdrücklich, dass weiterhin im Marktgemeinderat offen und ergebnisorientiert zum Thema Kinderbetreuung diskutiert wird.

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