Region: Aichach|Friedberg

ZukunftsForum schafft Perspektiven für ein nachhaltiges Mering

von LeserReporter Rudolf Kaiserswerth aus Mering
Das ZukunftsForum des ‚Bündnis für Nachhaltigkeit‘

Auch in diesem Jahr war das ZukunftsForum des ‚Bündnis für Nachhaltigkeit‘ wieder gut besucht. Nach einleitenden Worten von Michael Dudella stellte Rudi Kaiserswerth die umfangreiche Arbeit des OrganisationsTeams im Jahr 2017 vor. Neben dem ZukunftsMarkt wurden wieder mehrere ZukunftsKinos veranstaltet und auch das erste Produkt, der ZukunftsBecher in Mering eingeführt. Dies ist nur möglich, weil sich das OrganisationsTeam, das mittlerweile aus 17 Personen besteht, die aus 8 Organisationen kommen, nochmal vergrößert hat.

Im Hauptteil des Abends stellte Constanze von Tucher die in acht Themengruppen zusammengefassten Ideen des Vorjahres vor. Dabei wurde der aktuelle Stand des jeweiligen Themas dargestellt, was die Teilnehmer zu Ergänzungen bzw. weiteren Ideen inspirierte.
Wunsch der Teilnehmer ist beispielsweise die Möglichkeit zum Einkauf von regionalen Produkten, oder auch die Darstellung von mehr nachhaltigen Angeboten auf der Webseite des „Bündnis für Nachhaltigkeit“. Als weiteren Wunsch wird eine Liste von Firmen genannt, die Reparaturmöglichkeiten in Mering und der Region anbietet.

Ebenfalls vorgeschlagen wird ein Klimaschutzkonzept für Mering, das staatlich gefördert werden kann. Auch Themen wie pestizidfreie Gemeinde, Anlegen von Blühstreifen sowie kompakteres Bauen zur Eindämmung des Flächenverbrauchs stehen als Wünsche auf der Liste.

Das Thema „Verpackungsfreier Einkauf“ beschäftigt die Bürger in Mering und der Region ständig. Hier hat das „Bündnis für Nachhaltigkeit“ bereits eine Liste auf der Webseite erstellt. Ergänzend wurde vorgeschlagen, dies bei den entsprechenden Geschäften über Schilder am Eingang kenntlich zu machen.

Ein wichtiger Punkt beim ZukunftsForum spielt auch das Thema Bildung. Hier wurde die Kooperation mit Schulen und Kindergärten angeregt, um Kinder und Jugendliche frühzeitig für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Erste Kontakte konnten bereits über die anwesenden Lehrerinnen bei dieser Veranstaltung geknüpft werden.

Die erweiterte Liste der Ideen aus diesem Abend wird vom Bündnis für Nachhaltigkeit als wichtiger Input für die weitere Arbeit gesehen. Klar ist den Verantwortlichen aber auch, dass das OrganisationsTeam bei vielen Themen nur Anstöße geben oder als Vermittler auftreten kann. Hier sind Interessierte, die sich für ein Thema engagieren möchten, herzlich willkommen. Das Team freut sich über das rege Interesse von Personen aus dem Wittelsbacher Land und die Vernetzungen, die daraus entstehen.

Weitere Informationen zum „Bündnis für Nachhaltigkeit“ und dessen Arbeit gibt es bei Michael Dudella (KAB) unter 0821-3166-3523 oder auf der Webseite (www.mering.info).

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