Brand in Neusäß: Eindeutige Brandursache konnte nicht mehr festgestellt werden

Nach dem Brand einer Lagerhalle am Dienstagabend, bei dem es auch zu einer Explosion kam, versuchte die Kriminalpolizei die Ursache des Feuers zu ermitteln. Wie nun seitens der Polizei bekannt gegeben wurde, konnte die genaue Brandursache im Nachhinein aber nicht mehr ermittelt werden, eine vorsätzliche Tat schließt die Kriminalpolizei jedoch aus.

Nachdem am Dienstagabend, gegen 18.10 Uhr ein Brandausbruch samt Explosion in der Lagerhalle einer Firma in der Gutenbergstraße mitgeteilt wurde, brachten die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr den Brandherd selbst schnell unter Kontrolle, so dass ein Vollbrand der Lagerhalle verhindert werden konnte. Lediglich das Ablöschen nahm im Nachgang noch einige Zeit in Anspruch, da alle Glutnester sorgsam beseitigt werden mussten.

In der Halle sollen rund 20 Paletten Kartonagen und ein paar Metallfässer mit Farbresten gelagert haben. Bei der zunächst wahrgenommenen Explosion dürfte es sich, so die Einschätzung der Polizei, um das hitzebedingte Bersten eines dieser Fässer gehandelt haben.

Es habe, laut Polizei, zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung bestanden, jedoch waren die Gutenbergstraße und die Benzstraße während der Löscharbeiten durch Feuerwehr- und Polizeikräfte zeitweise gesperrt. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt.

Der Sachschaden soll sich im eher mittleren fünfstelligen Eurobereich bewegen. Die Brandfahnder der Kriminalpolizei Augsburg hatten die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, ein externer Sachverständiger war ebenfalls zur Unterstützung vor Ort.

Eine eindeutige Brandursache konnte aufgrund des Ausmaßes des Abbrands nicht mehr festgestellt werden. Jedoch komme am ehesten ein technischer Defekt oder auch eine fahrlässig herbeigeführte Brandstiftung in Betracht, eine Vorsatztat konnte, den Polizeiangaben gemäß, ausgeschlossen werden. (pm)

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