Die „chemischen Briefe“ von 1878 nun am Justus-von-Liebig-Gymnasium Neusäß

von LeserReporter Alexander Holzapfel aus Neusäß

Buchübergabe: Die "chemischen Briefe" am Justus

Ein besonderes Geschenk übergab Dr. Helmut Korbankadem Justus-von-Liebig-Gymnasium Neusäß: die letzte unveränderte Ausgabe der „Chemischen Briefe“ von 1878.

Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Briefen, die Justus von Liebig, der Namensgeber der Schule, auf „wiederholte dringende Aufforderung des Besitzers“ der „in Augsburg erscheinenden Allgemeinen Zeitung“ herausgab, um „der Chemie in einem weiteren Kreise der Gesellschaft Zutritt zu verschaffen“, wie er selbst in seinem Vorwort zur 1. Auflage 1844 schreibt. Der 93-jährige Korbanka hatte das Buch im Rahmen seines Chemiestudiums bekommen. In Begleitung seines Neffen informierte sich der ehemalige Forschungs-und Werkleiter der Höchst-Werke in Gersthofen am Justus, wie es um den heutigen Chemie-Unterricht bestellt ist. Schulleiter Düll erläuterte die große Bedeutung des Schülerexperiments im Rahmen der Kompetenzorientierung des Lehrplans und verwies auf die hervorragende räumliche und technische Ausstattung der Schule. Für das Foto mit dem „alten Justus“, einer Kopie der Büste in der Ruhmeshalle Walhalla, nahmen Korbanka und Düll die Mund-Nasen-Maske für einen kurzen Moment ab.

 

Stefan Düll

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