Region: Augsburger Land

Ferienprogramm der Stadt Neusäß: Fast wie in normalen Zeiten

von Freier Mitarbeiter Jutta Kaiser aus Neusäß
Das Ferienprogramm wurde trotz Corona-Beschränkungen gut angenommen.

Mit einigen Corona-Abstrichen verlief das Ferienprogramm der Stadt Neusäß weitgehend wie immer. Auch für andere Formate müssen neue Konzepte entwickelt werden.

Eine Gruppe fröhlicher Mädchen und Jungen tanzt auf dem Freigelände des Jugendkulturhauses Stereoton, schlägt übermütig auch mal ein Rad und versucht unter fachmännischer Anleitung eines Betreuers die Tanzbewegungen zu verinnerlichen, um schlussendlich einen gekonnten Hip Hop auf den Rasen zu legen. Außer den, allen mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangenen Abstands- und Hygienemaßnahmen, deutete bei diesem Ferienprogrammpunkt der Stadt Neusäß nichts auf Corona hin.

„Im Prinzip war es tatsächlich bis auf einige coronabedingte Ausnahmen und Abstriche tatsächlich wie immer“, berichtete der Leiter des Ferienprogramms und Jugendkulturhauses, Markus Bzduch durchaus zufrieden, dass er den Neusässer Kindern nach anstrengenden Monaten nun Sommerferien mit viel Spaß und Spiel, bieten konnte.

Bereits das Open-Air-Kino zum Auftakt wurde bestens, auch von ganzen Familien angenommen. „Wir hatten Open-Air-Traumwetter“, sagt Bzduch. Und das Wetter blieb auch in den weiteren Wochen den Ferienkindern hold – gute Voraussetzung für den Ablauf des Ferienprogramms im Freien, wo die Ansteckungsgefahr geringer ist. Während allerdings zu normalen Ferienzeiten sich 60 bis 80 Kinder täglich ohne Anmeldung beim beliebten Aktivspielplatz vergnügten, musste dieser heuer anders ablaufen. Man habe den Aktivspielplatz in Form einer Ganztagesbetreuung mit Mittagessen von 9.30 bis 16.30 Uhr täglich für 17 Kinder angeboten, um berufstätige Eltern ein wenig zu entlasten.

Insgesamt hatte Bzduch in diesem Jahr noch mehr als sonst auf Spiel und Sport im Freien gesetzt, bei welchen Abstandhalten insgesamt nicht so problematisch war. Dazu gehörten auch zwei Schnitzeljagden, die bestens bei den jungen Teilnehmern ankamen. Auch das beliebte Zelten im Titania stand wie gewohnt, wenn auch hier für weniger Kinder, auf dem Programm, es galt lediglich diesmal sein eigenes Zelt mitzubringen.

Ein Highlight für die Ferienkinder sind immer die Ausflugsfahrten, so ging es in den Freizeitpark nach Tripsdrill. Wenn auch die dreistündige Busfahrt mit Maske anstrengend war, so wurden die Teilnehmer anschließend mit viel Spaß entschädigt. „Es war ein gutes Miteinander mit vielen interessanten Angeboten und Gesprächen“, blickt Bzduch zurück. „Die Kinder waren dankbar, dass sie in den Ferien gemeinsam etwas machen konnten und die Eltern wussten ihre Kinder gut bei uns aufgehoben“.

Im Herbst öffnet wieder das Jugendcafé des Jugendkulturhauses Stereoton für alle etwas Älteren. „Wir freuen uns dann wieder auf Besuch“, so Bzduch, der mitteilt, dass dann mittels einer angebrachten Plexiglasscheibe auch wieder das beliebte Kickerspiel möglich sein wird. Neu entwickelt wird in diesen Wochen auch wieder der Kinder-Kultur-Kalender für das nächste Jahr. Die im Februar anstehende Job-Börse kann in gewohnter Form wohl nicht über die Bühne gehen. Hier gilt es wahrscheinlich neue Ideen für die Umsetzung zu entwickeln.

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