Bauausschuss: Stadtbachstraße soll saniert werden

Fahrbahn hält Verkehrsbelastung nicht mehr Stand

Die Bauarbeiten rund um die Stadtbachstraße sollen im April beginnen.

Die Stadtbachstraße zwischen MAN-Kreuzung und Lechbrücke soll nun saniert werden. Das hat der Bauausschuss kürzlich einstimmig beschlossen. Im Zuge der Bauarbeiten soll zudem das Radwegenetz in diesem Bereich verbessert werden.

Die etwa 100 Jahre alte Brücke über den Stadtbach, die für die Verkehrsteilnehmer kaum zu erkennen ist, wird ab April saniert. Für die Autofahrer kann es dann vereinzelt zu Fahrstreifensperrungen kommen. Nach Abschluss der Maßnahme ändert sich für Autofahrer kaum etwas, denn die Anzahl der Fahrspuren bleibt gleich.

Alte Brücke für heutige Belastung von täglich 43.000 Fahrzeugen nicht ausgelegt

Die Sanierung ist laut Merkle allerdings nötig, denn die alte Brücke ist für die heutige Belastung von täglich circa 43.000 Fahrzeugen nicht ausgelegt und würde dieser auch nicht mehr lange standhalten.

Die Stadtbachstraße gehört damit zu den am stärksten belasteten innerstädtischen Straßen. Ab 2021 sind die Arbeiten an den Straßen und Radwegen vorgesehen, wodurch die Stadtbachstraße stadteinwärts zur Einbahnstraße wird. Die Berliner Allee soll für Radfahrer besser an die Stadtbachstraße angebunden werden.

Entgegen der ursprünglichen Planungen werden die Radwege nur in eine Richtung freigegeben. Im Rahmen der weiteren Planungen hatte es sich gezeigt, dass im Einmündungsbereich der nördlichen Rampe der Berliner Allee/Stadtbachstraße keine bauliche Lösung gefunden werden konnte, die als ausreichend sicher für eine Freigabe des Radverkehrs in die Gegenrichtung angesehen werden kann.

„An den Auf- und Abfahrtsschleifen zur Berliner Allee müssten Radler besser erkennbar sein“, erklärt Merkle im Bauausschuss und macht auf den tödlichen Unfall im Sommer 2017 aufmerksam. Damals kollidierten zwei Radfahrer miteinander, wodurch einer auf die Fahrbahn geriet und von einem Auto erfasst wurde.

Das sei nur ein Extremfall gewesen, doch die Polizei berichte laut Merkle von einem Unfallschwerpunkt mit Radfahrern in diesem Bereich.

Deshalb sollen nun etwa 30 000 Quadratmeter Fahrbahn für insgesamt 7,5 Millionen Euro erneuert werden. Am östlichen Anschluss der MAN-Lechbrücke an die Hans-Böckler-Straße soll die Geh- und Radwegesituation zusätzlich verbessert werden.

„Es ist nicht klar, wie breit die Radwege sein sollen und ob sie den Vorgaben entsprechen“, kritisiert Eva Leipprand von den Grünen die Planungen. Es müssten diesbezüglich Gespräche mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub stattfinden.

Genau das habe die Stadtverwaltung nun vor und da die Bauarbeiten erst 2021 beginnen, ist Baureferent Gerd Merkle zufolge auch ausreichend Zeit dafür.

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