Folgen der Ausgangsbeschränkung für Augsburg – Ab Samstag werden Bußgelder verhängt

"Wir halten die Beschränkungen für richtig", sagte der Augsburger Oberbürgermeister Kurt Gribl zu den Maßnahmen des Freistaats.

Nachdem am Freitagmittag der Freistaat Bayern Ausgangsbeschränkungen verkündet hatte, wandte sich Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl am Nachmittag in einer im Internet übertragenen Pressekonferenz an die Öffentlichkeit.

Gribl begrüßte die Anordnungen des Freistaats. "Wir halten die Beschränkungen für richtig", sagte er. Weitere Restriktionen auf lokaler Ebene habe man bereits in Vorbereitung gehabt, mit den Regelungen durch den Freistaat würden diese Einschränkungen nun ohnehin gelten.

Der OB kritisierte, dass sich auch am Donnerstag und am Freitagmorgen in Augsburg an Flüssen, Plätzen und Parkanlagen noch "Menschen zusammengerottet" hätten. Er verurteilte "Corona-Partys" aufs Schärfste. Dies sei "ein Verhalten, für das ich null Toleranz habe".

99 Einsätze in Augsburg und der Region habe es in diesem Zusammenhang gegeben. Die Polizei löse solche Ansammlungen auf, Anwesende nehme man namentlich auf.

Ab Samstag würden Bußgelder verhängt, kündigte Gribl an. Zudem werde die Polizei bei Verstößen Strafverfolgungen durchführen.

Die allermeisten Menschen aber "halten sich an die Regeln". Denjenigen dankte Gribl. Die jungen Generationen müssten nun Verantwortung für die älteren übernehmen, sagte der OB. (jaf)

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