Neues Sicherheitskonzept für städtisches Verwaltungsgebäude am Rathausplatz

Ab 3. Februar müssen Besucher am Eingang Maximilianstraße klingeln und sich beim Pförtner anmelden.

Besucher müssen sich künftig an einer Pforte anmelden. So will die Stadt auch Störer fernhalten.

Die Stadt Augsburg will in ihrem Verwaltungsgebäude I am Rathausplatz für mehr Sicherheit sorgen. Für Besucher wird deshalb künftig nur noch der Eingang über die Maximilianstraße offen stehen. Dort wurde die ehemalige Pförtnerloge im Erdgeschoss, die bislang noch als Poststelle genutzt wurde, umgebaut.

Vier Teilzeitkräfte für Pförtnerdienst

Besucher des Verwaltungsgebäudes I müssen ab kommender Woche an der neuen Pforte am Haupteingang in der Maximilianstraße klingeln und sich anmelden. Damit wird die Pforte zur ersten Anlauf- und Informationszentrale für die Öffentlichkeit. „Alle Gäste sollen schnell und punktgenau zu ihren Besprechungen und Terminen geleitet werden“, sagt dazu Hauptamtsleiter Bernhard Maurmeir. Auch mobilitätseingeschränkte Personen mit breiten Rollstühlen sollen sich künftig an der Pforte melden. Sie werden dann allerdings im Bedarfsfall an den barrierefreien Zugang am Rathausplatz verwiesen, der über eine Videokamera mit der Pforte verbunden ist. Vier Teilzeitkräfte werden die Pforte besetzen.

Zugang nur noch mit Anmeldung

Beschäftigte der Stadt Augsburg, die im Verwaltungsgebäude arbeiten, können die Zugänge an der Welser-Passage, dem Rathausplatz und der Philippine-Welser-Straße auch weiterhin nutzen, sie allerdings nur noch mit einem speziellen Transponder öffnen. Mit der Inbetriebnahme der Pforte dürfe nun auch unbekannten Dritten ohne Anmeldung kein Zugang zum Gebäude mehr gewährt werden, so die Stadt. Ausnahmen seien eigene Besprechungsgäste, die vorab der Pforte gemeldet werden können, sowie städtische Beschäftigte aus anderen Dienstgebäuden, die mit ihrem Dienstausweis die Pforte passieren können.

Störer aus dem Gebäude fernhalten

Die Stadt Augsburg folge mit diesem neuen Schließ-Konzept nun dem Beispiel anderer Behörden in Augsburg. So hätten etwa die Regierung von Schwaben, das Amtsgericht Augsburg oder das Finanzamt Augsburg-Stadt zum Schutz ihrer Beschäftigten seit Jahren Zugangskontrollen in ihren Dienstgebäuden. „Die Pforte erfüllt eine Sicherheitsfunktion, die im Konfliktfall bei der Durchsetzung des Hausrechts helfen und mutmaßliche Störer bereits im Vorfeld abhalten soll", sagt Bernhard Maurmeir. Da es sich bei der Pforte um ein Pilotprojekt handelt, sollen gewonnene Erfahrungen in weitere Überlegungen der Stadtverwaltung zur Sicherheit der Beschäftigten sowie der Besucherinformation einfließen

Die Pforte ist nun werktags ab 7.30 Uhr besetzt, montags bis mittwochs bis 16.30 Uhr, donnerstags bis 17.30 Uhr und freitags bis 12 Uhr. Der Durchgang durch den Innenhof des Verwaltungsgebäudes zwischen Maximilianstraße und PhilippineWelser-Straße bleibt wie bisher montags bis donnerstags von 6 bis 18.15 Uhr und freitags von 6 bis 14 Uhr geöffnet. (pm)

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