Vorerst letzte "Fridays for Future" Demonstration in Augsburg

Am Sonntag fand die vorerst letzte Klimademo in Augsburg statt.

Kurz vor den Kommunalwahlen trafen sich die Klimaschützer erneut am Sonntag / Start für das Radbegehren

Ein letztes Mal vor der Kommunalwahl in rund zwei Wochen hat die Augsburger "Fridays for Future"-Bewegung zu einer Demonstration für mehr Klimaschutz aufgerufen. Ausnahmsweise fand diese erneut an einem Sonntag statt – am gleichen Tag, an dem auch das Radbegehren, das die Jugendbewegung mitorganisert hatte, offiziell mit der Unterschriftensammlung startete.

Die Veranstalter hatten ursprünglich rund 5000 Demonstranten angekündigt. Am Rathausplatz trafen sich am Sonntagnachmittag nach Schätzungen der Polizei letztendlich rund 2500 Menschen. Nach einer ersten Kundgebung, während der die Demonstranten noch einmal dazu aufgerufen wurden, für das Bürgerbegehren zu unterschreiben und es im Bekanntenkreis zu bewerben, zogen die Demonstranten ab 15.15 Uhr durch die Augsburger Innenstadt. In Folge der Demonstration kam es auf den Straßen und auch im ÖPNV zu Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hatte im Vorfeld gewarnt, dass es zu kurzzeitigen Straßensperrungen in der Innenstadt kommen würde.

Die ersten Unterschriften für die "Fahrradstadt" wurden während der Demonstration bereits gesammelt. Die Organisatoren von Fridays for Future wollen durch das Begehren durchsetzen, dass mehr Radwege gebaut werden, die Sicherheit für Radfahrer verbessert wird und mehr öffentlicher Raum zum Abstellen von Fahrrädern zur Verfügung gestellt wird. Außerdem sollen durch die Verbesserungen mehr Augsburger dazu bewegt werden, auf das Rad umzusteigen, und dadurch Emissionen eingespart werden. Mitinitiatoren des Bürgerbegehrens sind der ADFC und das "Forum Augsburg Lebenswert".

Nicht nur aufgrund des Radentscheids fand die Demonstration diesmal statt am Freitag an einem Sonntag statt. Durch den Termin am Wochenende sollten zum Abschluss noch einmal besonders viele Augsburger die Möglichkeit habn, den Demonstrationszug zu begleiten. Denn vorerst soll dies die letzte "Fridays for Future"-Demonstration in Augsburg gewesen sein.

"Die morgige Demo ist bis auf unbestimmte Zeit die letzte FFF-Demonstration", hieß es im Aufruf der Veranstalter am Samstag. Man wolle der neuen Stadtregierung, die sich nach der Kommunalwahl bilden wird, "die Möglichkeit geben, sich zu positionieren". Außerdem seien die Verantwortlichen "ehrlich gesagt auch einfach mit unseren Kräften vorerst am Ende". Aufgeben wolle man aber nicht. Stattdessen will sich die Augsburger "Fridays for Future"-Gruppe künftig auf andere Aktionsformen konzentrieren, wie den nun gestarteten Radentscheid.

Man habe auch bereits einiges erreicht. So hätten die Parteien das Thema Klimaschutz zum Wahlkampfthema gemacht. Außerdem richte die Stadt einen Klimabeirat ein. Und auch weitere stadtinterne Prozesse, die dem Klimaschutz dienen sollen, habe man bereits angestoßen.

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Kommentare

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Beitrag von LeserReporter: Türk Herbert
03. März 2020 - 12:22

Ziel erreicht. Bin ehrlich gesagt auch mal froh, wenn ich nicht jeden Tag als Aufmacher diese Organisation sehe. Nach deren Ansichten, dürfte die Sonne weder eine Expansion noch Kontraktion kennen, die Wechselwirkungen zu anderen Himmelskörpern und bestehende Rotationen müsste man völlig außer acht lassen um deren wissenschaftlichen Expertise standhalten zu können. Ich hoffe mal dass die Sonnenstürme ausbleiben und so die Temperatur immer wie gewünscht auf Erden nicht schwankt. Ich freue mich auf die Wahl. In eigener Sache: https://stadtaugsburg.wordpress.com/

 

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