Baustoffbetrieb in Schwabmünchen stellt sich neu auf

von LeserReporter Nicole Fischer
Die BayWa Baustoffe in Schwabmünchen will sich neu aufstellen. Die Zahl der Mitarbeiter soll auf insgesamt 50 aufgestockt werden.

Die BayWa Baustoffe an der Landsberger Straße in Schwabmünchen plant eine Service- und Sortimentserweiterung.

Da sich das Verkaufsvolumen des Baustoffbetriebs in den vergangenen Jahren annähernd verdoppelt hat, ist eine Anpassung des Betriebs der vorhandenen Flächen dringend erforderlich. Durch den Umzug der BayWa Bau- und Gartenmarkt in die Lilienthalstraße, besteht nun die Möglichkeit, die frei gewordenen Flächen für den bestehenden Baustoffbetrieb neu aufzustellen. Der Standort wird somit nicht erweitert, sondern optimiert. Die neuen Gebäude, die hier entstehen, sollen besonders platzsparend ausgelegt werden.

Geplant sind Lagerhallen im Nordwesten und in der Mitte des Grundstücks, mit einer überdachten Be- und Entladezone dazwischen. Im Nordosten, im Zufahrtsbereich, ist ein Bürogebäude und eine Gartenlandschaftsausstellung vorgesehen, die ungefähr 200 Quadratmeter umfassen soll. Entlang der südlichen Grundstücksgrenze ist ein überdachter Eisenbiegeplatz mit Kranbahn geplant, sowie eine Betontankstelle. „Es wird ein Silo geben, aus dem fertig angerührter Beton direkt auf dem Hänger des Kunden aufgeladen werden kann“, verrät Filialleiter Christian Leichtl. „Zudem wollen wir die Produkttiefe erweitern und zusätzlich die Quantität herauf setzen.“

Die bisher genutzte Lagerhalle mit Büro- und Verkaufsgebäude, also der mittlere Teil des bestehenden Gebäudekomplexes, bleibt erhalten. Hier soll laut Leichtl eine erweiterte Bauelementeausstellung errichtet werden. Der südlich hiervon liegende Teil, der ehemalige Gartenbedarf, wird abgerissen.

„Neu ist auch eine Baustoffhalle“, berichtet Leichtl. Momentan sind bei der BayWa Baustoffe 34 Mitarbeiter beschäftigt. Filialleiter Leichtl prognostiziert: „Aufstocken wollen wir auf insgesamt 50 Mitarbeiter. Für sofort im Büro sechs und im gewerblichen vier Personen.“

Da die Entladespur von Lkw von bisher einer auf vier erweitert wird, rechnet man hier mit einer Entspannung des Lkw-Verkehrsaufkommens im Bereich der Einfahrt und insbesondere der öffentlichen Straße. Mit einem Anlieferungszeitraum erst ab 9 Uhr, sollen Überschneidungen mit Spitzenzeiten in der Beladung von Gewerbekundenfahrzeugen zwischen 6.30 und 9 Uhr minimiert werden.

Der Lärm aller Anlagen soll sich in Grenzen halten, da nicht zu erwarten ist, dass die Nachfrage derart hoch wäre, dass ständig alle Maschinen gleichzeitig beziehungsweise unter Last liefen. Zumal es sich um verschiedene Anlagen handele und diese von nur einem Mitarbeiter betrieben werden. Dazu kommt ebenfalls eine einstündige Mittagspause.

14 Stellplätze für Kundenautos, davon zwei mit Anhänger, werden voraussichtlich entlang der östlichen Grundstücksgrenze und vor dem neu errichteten Verkaufsgebäude entstehen. Für die Mitarbeiter sind 30 Stellplätze auf der Ostseite vorgesehen. Über den Tag verteilt rechnet man mit täglich 100 Kunden. Leichtl könnte sich vorstellen, dass die Öffnungszeiten eventuell um eine halbe Stunde nach hinten erweitert werden.

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