Mehr Platz für den Katastrophenschutz

von LeserReporter Christian Kruppe aus Schwabmünchen
Die Hochleistungspumpe findet künftig im "Katastrophenschutzzentrum Süd" (im Hintergrund) ihre Heimat

Von Christian Kruppe Schwabmünchen Fast schon unscheinbar steht sie da, die 200 Quadratmeter große Halle auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks in Schwabmünchen. Wo am Jahresanfang noch Büsche wuchern, wirkt es es jetzt sauber und aufgeräumt. Das Objekt nennt sich „Katastrophenschutzzentrum Süd“, ein Name, der mit Blick auf die ausgeräumte Halle bei der Eröffnung etwas hoch gegriffen zu sein scheint. Doch ein Blick auf die Gerätschaften vor Halle macht klar, welche technische Kompetenz in dem schlichten Gebäude untergebracht ist. Denn dort steht fast die komplette Ausstattung des Katastrophenschutz des Landkreis Augsburg. Hochleistungswasserpumpen, Ausrüstung zum Abstützen oder die Netzersatzanlage finden dort ihren Platz. Kein Wunder, dass Schwabmünchens Ortsbeauftragter Karsten Köhler durchaus stolz auf die neue Halle ist. „Man hier wirklich von Kompetenz im Katastrophenschutz sprechen“, so Köhler.
Doch nicht nur die Nutzung des Gebäudes ist besonders, da weite Teile der Ausrüstung eben nicht von der Bundesbehörde THW, sondern vom Landkreis kommen, sondern auch die Geschichte der Entstehung. Ein Neubau über die Behörde THW hätte sehr lange gedauert. Daher sind die Schwabmünchner einen eigenen Weg gegangen und die Halle in Eigenregie errichtet. Federführend hierbei war der Förderverein, der als Bauherr auftritt. „Das wäre aber auch nicht ohne die Unterstützung von Landkreis, Stadt und vielen Firmen nicht möglich gewesen“, weiß Manfred Köhler vom Förderverein. Schwabmünchen hat dem THW das Gelände langfristig auf Erbpachtbasis überlassen und der Landkreis mietet Teile der Fläche für „seine“ Geräte an. Doch nicht nur Stadt, Landkreis und viele spenden gebende Firmen waren für den Bau wichtig. Mehr als 20 Mitglieder des Schwabmünchner THW packten, ehrenamtlich, beim Bau an. Die so geleisteten weit mehr als 2000 Arbeitsstunden waren ein wesentlicher Beitrag zur Realisierung des Projekts.

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