Singoldwelle in Schwabmünchen: Planschen mit Einschränkungen

von LeserReporter Christian Kruppe aus Schwabmünchen
Noch ist das Schwimmerbecken der Schwabmünchner Singoldwelle leer. Ab Dienstag wird sich das ändern, dann öffnet das Bad.

Um die Zahl der Gäste regulieren zu können, gibt es die Eintrittskarten nur im Internet oder im Rathaus.

Am Dienstag, 23. Juni, geht es los, dann öffnet auch die Singoldwelle in Schwabmünchen endlich ihre Pforten. Durch Corona wird auch das Freibad in der ehemaligen Kreisstadt nur mit einigen Einschränkungen in Betrieb gehen.

Neben den bekannten Abstands- und Hygieneregeln ist beim Badespaß für die Gäste nicht viel Neues zu beachten. Die meiste Arbeit hängt an der Stadt, vor allem an Betriebsleiter Andreas Kotalczyk. Zum einen galt es, das Bad schnellstmöglich aus dem verlängerten Winterschlaf zu holen, zum anderen musste ein neues Betriebskonzept her. Denn einfach aufmachen und die Gäste reinlassen, ist diesen Zeit nicht drin. Noch bevor Kotalczyk das Konzept dem Bauausschuss vorstellte, machte er deutlich, dass dies dynamisch ist. Vor allem zwei Faktoren beeinflussen die Planung: Die geltende Rechtslage und das Verhalten der Gäste. „Daher werden wir bei Bedarf anpassen“, so der Betriebsleiter der Singoldwelle. Auch Bürgermeister Lorenz Müller zeigte sich vom Konzept angetan. „Ich denke, wir haben eine gute Regelung gefunden“, ist er überzeugt.

Geöffnet wird die Singoldwelle in drei Schichten. Am Morgen und am Abend für jeweils zweieinhalb Stunden (9 bis 12.30 Uhr und 17.30 bis 20 Uhr) und am Nachmittag ist für vier Stunden geöffnet (12.30 bis 16.30 Uhr). Die Zeitfenster zwischen den Schichten werden für Reinigungsarbeiten genutzt. Am Montag bleibt das Bad geschlossen, am Mittwoch fällt die Abendschicht aus. Grund hierfür ist der erhöhte Personalaufwand für den Betrieb in Verbindung mit der Personalknappheit im Bad.

Grundsätzlich dürften aktuell bis zu 600 Menschen ins Schwabmünchner Bad. Dies aber wird vorerst nicht der Fall sein. Denn so ist die Differenz zwischen den Gästen, die tatsächlich ins Wasser dürfen und dem Rest zu groß. „Rein rechnerisch können 100 ins Schwimmer- und rund 60 ins Nichtschwimmerbecken“, erläutert Andreas Kotalczyk. Wenn dann mehr als 400 draußen warten müssen wird zu viel Unruhe erwartet. Daher wird vorerst die Besucheranzahl bei den kurzen Blöcken auf 150, beim Nachmittagsblock auf 350 Gäste begrenzt.

Im Schwimmerbecken soll dabei in Doppelbahnen im Kreis geschwommen werden, so sollte es auch mit dem Abstand klappen. „Wie viele ins Wasser dürfen, wird die Erfahrung zeigen“, erklärt Betriebsleiter Kotalczyk.

Sogar die Rutsche wird wieder in Betrieb gehen. Verzichten müssen die Gäste aber auf die Sportangebote wie Beachvolleyball, Fußball und Kicker. Auch der Wasserspielplatz am Planschbecken bleibt geschlossen. Nach derzeitigem Stand sind auch die Duschen und die Sammelkabinen am Umkleidegebäude nicht nutzbar.

Um die Zahl der Gäste regulieren zu können, gibt es die Eintrittskarten nur im Internet oder im Rathaus. Dabei können die Gäste ihren Besuch vier Tage im Voraus planen. Wer online bestellt, bekommt per E-Mail einen Code, der ausgedruckt oder am Smartphone an der Kasse vorzuzeigen ist. Der Eintritt kostet 1,50 Euro (ein Euro ermäßigt) in den Morgen- und Abendschichten und 2,50 Euro (1,50 ermäßigt) in der Nachmittagsschicht.

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