Herbstsitzung der Arbeitsgemeinschaft der Vereine in Stadtbergen

von LeserReporter Roland Mair aus Stadtbergen

In den zweimal im Jahr stattfindenden Treffen der Arbeitsgemeinschaft der Vereine steht in der Regel die terminliche Absprache der Aktivitäten im Mittelpunkt. Die Herbstsitzung wurde überwiegend als Plattform für die in den Monaten der Corona-Pandemie gemachten Erfahrungen genutzt. Zusammen mit Bürgermeister Paul Metz und Christoph Schmid vom Kulturamt diskutierten 21 Vertreter der Stadtberger Vereine zu den aktuellen Entwicklungen angesichts von COVID-19.

Bürgermeister Paul Metz war sich mit dem Vorsitzenden der ArGe Stadtbergen, Roland Mair einig, dass die Vereine das Rückgrat der Gesellschaft sind und mit ihren Aktivitäten zum sozialen Zusammenhalt beitragen. Angesichts von steigenden Ansteckungszahlen sind die Aktivitäten der Organisationen bis Frühjahr 2021 auf ein Minimum zurückgefahren. Die Jahreshauptversammlungen wurden nach hinten geschoben oder in andere Räumlichkeiten verlegt. Nach Aussage des Verantwortlichen Christoph Schmid bietet sich der Bürgersaal als örtliche Alternative an, in der bis zu 90 Personen Platz finden.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Stadtberger Adventsmarkt. Die Bereitschaft der Stadtberger Vereine für den „Adventszauber“ ist weiterhin vorhanden, die Hälfte der Vereine würde sich beteiligen. Nach Entscheidung des verantwortlichen Kultur- und Sozial-Ausschusses ist es zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich, die Veranstaltung an einem anderen Ort nach den gültigen Vorgaben der Staatsregierung durchzuführen. Aus Vorsichtsgründen hat man den Weihnachtsmarkt abgesagt.

Die Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag am 15. November wird stattfinden. Beginn ist um 9.45 Uhr am Kriegerdenkmal. Gottesdienst ist anschließend um 10:45 Uhr in der Pfarrkirche, Maria Hilfe der Christen. Hierfür ist eine Anmeldung aller Teilnehmer im Zentralen Pfarrbüro unbedingt erforderlich. Der traditionelle Frühschoppen im Anschluss im Schützenheim entfällt.

Fast alle Vereine haben in den letzten Monaten viele regelmäßig stattfindende Veranstaltungen ausfallen lassen. Highlights der Gemeinde, wie die 30-jährige Partnerschaft mit Olbernhau oder das Stadtfest konnten nicht stattfinden. Aufgrund der Wichtigkeit der Einsatzfähigkeit zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger begannen Feuerwehr und Wasserwacht wieder sehr früh mit ihren Übungsabenden. Die Vereine, die ihre sportlichen Aktivitäten im Freien ausüben können, waren in ihrem Engagement weniger eingeschränkt. Schwer taten sich die Vereine, die keine Dachorganisation haben. Dort mussten Hygienekonzepte auf die Situation vor Ort angepasst werden. Der Kleingartenverein oder die Tennisabteilung konnten Mitgliederzuwächse verzeichnen. Im Schützenverein wechselte Markus Hinterhuber auf den Vorstandsposten und im Schäferhundeverein übernahm Jörg Herdegen den Vorsitz des Vereins.

Der Vorsitzende des Tennisvereins der TSG, Michael Schaumberg zeigte den Verantwortlichen, wie sie in Zeiten, in denen ein persönliches Treffen nicht möglich ist, mit oftmals kostenfreien Angeboten eine Video- oder Telefonkonferenz organisieren können, um Vorstandsarbeit stattfinden zu lassen. Der ArGe-Vorsitzende Roland Mair war sich mit dem stellvertretenden Vorsitzenden, Peter Hagspiel einig, dass sich die Aktivitäten der unterschiedlichen Vereine und Organisationen in den nächsten Jahren verändern werden.

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