Naturschützer feiern mit den „Schmuttertalern“

von LeserReporter Ingrid Strohmayr aus Stadtbergen

Im adventlich geschmückten Begegnungssaal des Immanuelhauses in Leitershofen lud die Ortsgruppe Stadtbergen im BUND Naturschutz (BN)seine Mitglieder zu einer vorweihnachtlichen Feier. Erster Vorsitzender Dr. Ludwig Fink, beleuchtete im Licht der adventlichen Werte Freude, Friede, Hoffnung und Liebe die Lage der Umwelt und des Naturschutzes in globaler, landesweiter, regionaler und lokaler Hinsicht. Besonder bedrohlich sei die Klimaerwärmung für die ganze Erde, die immer mehr unter Dürre, Hochwasser und Stürme litt. Unfassbar sei in diesem Zusammenhang die Ignoranz des amerikanischen Präsidenten Trump. Eingriffe wie beim Riedberger Horn, wo Natur und Landschaft mit Füßen getreten würden, dürfe es in heutiger Zeit einfach nicht mehr geben.Den ersten Teil des Nachmittags gestalteten die “Schmuttertaler Sänger”. Sie erfreuten die Zuhörer zunächst mit herbstlichen Liedern und einer Geschichte von Heinrich von Kleist, dessen sprachliche Meisterschaft alle in den Bann zog. Lebendig vorgetragen wurde sie vom Altphilologen Wolfgang Illauer. Diesem herbstlichen Teil schlossen sich besinnlich-adventliche Weisen an mit einem Gitarrenstück, komponiert von Bernhard Wolf und von ihm selbst dargeboten. Schmunzeln rief die Geschichte “Mutters Christkindl” von Werner Egg hervor, die Ludwig Fink vorlas. Großartige Bilder aus dem Lebensraum Alpen zeigte der BN-Kreisvorsitzende Johannes Enzler. Eindringlich verwies er angesichts der Schönheit und Einzigartigkeit der alpenländischen Flora und Fauna auf die Notwendigkeit, gerade diesen Lebensraum zu schützen. (pm/si)

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