Wieder eine positive Entwicklung und ein prominentes Neumitglied beim TSV Deuringen.

von LeserReporter Oliver Pollen aus Stadtbergen

Ohne ihren erkrankten 1. Vorsitzenden Jens Rabien erlebt der TSV Deuringen eine Jahreshauptversammlung. Ebenso professionell und solide wie die Entwicklung des Vereins ist, wurde die Sitzung vom zweiten Vorsitzenden Uwe Schira geleitet. Der spontane und überraschende Eintritt des ersten Bürgermeisters Paul Metz in den Verein, sorgte für eine ausgelassenere Stimmung.

Ein harmonischer Verlauf, das war der Wunsch von Jens Rabien, der krankheitsbedingt nicht an der diesjährigen Jahreshauptversammlung des TSV Deuringen teilnehmen konnte. In seiner von Uwe Schira vorgelesenen Rede versicherte der erste Vorsitzende den Mitgliedern, dass die gesunde Basis und die vorbildliche Arbeit aller Aktiven, Helfer und Verantwortlichen des TSV wie schon in der Vergangenheit zu einem erneuten Zuwachs bei der Mitgliederzahl geführt hat. Mit 1.091 Mitgliedern hat der TSV Deuringen wieder einmal einen Höchststand zu vermelden. Dies führt wie in den letzten Jahren zu einem Aufnahmestopp in einigen Kinder- und Kleinkindergruppen. Dieses Problem wurde immer wieder thematisiert und bleibt ein aktuelles Problem, mit dem sich der Verein weiterhin intensiv beschäftigten wird.

Eine Zäsur in der Vereinsgeschichte sind auch weiterhin die Umstände des Hallenanbaus. Die Zuschüsse des BLSV werden definitiv nicht ausgezahlt, da sich die finanzielle Lage des Vereins als zu gut darstellt. Dies löste natürlich Unverständnis bei den anwesenden Mitgliedern aus, die die Meinung des Vorstandes teilen, dass der Verein damit für sein sparsames und verantwortungsbewusstes Wirtschaften in den letzten Jahren bestraft wird. Alle ehrenamtlichen und freiwilligen Leistungen der Verantwortlichen und Aktiven werden damit ad absurdum geführt, denn beispielsweise jedes Getränk, das beim TSV Deuringen auch die Vorstände immer aus privater Tasche zahlen, wird für den Verein zu einer Belastung und führt zu einer Benachteiligung bei den Zuschüssen des bayerischen Landessportverbandes. Im Falle einer Erweiterung der Deuringer Halle wird nun nach einer sinnvollen und finanziell tragbaren Lösung gesucht.

Der zweite Vorsitzende Uwe Schira bekräftigte in seinem Bericht noch einmal die positiven Entwicklungen, sowohl im personellen als auch im sportlichen Bereich. Mit über 3.000 Stunden, die die 18 Übungsleiter mit ihren zahlreichen Helfern ablieferten, hat der TSV auch hier wieder eine Höchstgrenze überschritten. Alle Veranstaltungen wie die Kindertage und die Weihnachtsfeier werden durch die hohe Anzahl der Teilnehmer und Gäste zu einer logistischen Herausforderung und zu einem Kraftakt für alle Aktiven und Helfer. Die Turnerinnen nehmen wieder vermehrt an Wettkämpfen teil und auch die RSG–Gruppen werden zukünftig öfter bei Wettkämpfen präsent sein. Die bekannten großen Veranstaltungen des Vereinens sollen weiterhin stattfinden, wenn auch die RSG/Ballett-Matinee in diesem Jahr abgesagt werden musste. Die Leitung der Tennisabteilung unter dem Vorsitzenden Stefan Kraus hat ihre personelle Struktur komplett in eine neue Amtszeit übernommen und will in Zukunft vermehrt die Familien im neuen Deuringer Wohngebiet umwerben.

Der Höhepunkt der Veranstaltung erfolgte dann im Anschluss an das Grußwort des ersten Bürgermeisters der Stadt Stadtbergen, Paul Metz. Der Bürgermeister, der seit Jahren ein sehr gutes Verhältnis zum Verein hat, bedankte sich in seiner Rede bei allen Tätigen für ihre herausragende Arbeit. Er ließ auch an Jens Rabien seine ganz persönlichen Grüße und Genesungswünsche ausrichten. Er erbat im Hinblick auf den Aufnahmestopp von den Mitgliedern um etwas Nachsicht, dass er deshalb noch kein Mitglied im Verein werden könne. Diese Vorlage ließ sich jedoch der ehemalige Vorsitzende des Vereins, ehemaliger Gemeinderat und Parteifreund Georg Enzler nicht nehmen und forderte die Mitgliederversammlung auf, per Beschluss den Aufnahmestopp auszusetzen. Die Versammlung ermöglichte es dem Bürgermeister einen Aufnahmeantrag auszuhändigen und Paul Metz als neues Mitglied im TSV Deuringen begrüßen zu können.
Dass diese Mitgliedschaft im TSV Deuringen etwas Besonderes ist, verdeutlichte auch noch einmal der Ehrenvorsitzende Roland Häckel, der die diesjährigen Ehrungen vornahm. Es ist nicht nur eine Ehre vom Verein für langjährige Treue geehrt zu werden, sondern es sei auch der ausdrückliche Wunsch des Vereins sich damit ganz bewusst für die Unterstützung und die Treue zum Verein zu bedanken. Für beeindruckende 80 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurden Frau Anni Walther und Josef Ortolf geehrt.

Bild: Geehrt für langjährige Vereinsmitgliedschaft:
Von links. Roland Häckel, Michael Niedermair für 50 Jahre, Anni Walter für 80 Jahre, Adolf Kreuzmann für 75 Jahre, Gerda Reim für 65 Jahre, Marianne Kraus für 70 Jahre, Uwe Schira.
Nicht dabei sein konnten Josef Ortolf (für 80 Jahre) und Ludwig Steinle (für 70 Jahre).

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