Feuerwerkskörper wohl Brandursache in Lauingen - Kriminalpolizei sucht Zeugen

Auf dem Gelände eines Unternehmens für Kunststoffe und Folien in der Hanns-Martin-Schleyer-Straße in Lauingen wurde an Silvester kurz nach Mitternacht der Brand mehrerer Euro-Paletten gemeldet. Obwohl die Feuerwehr Lauingen sofort mit Löscharbeiten begann, schlugen die Flammen auf eine nebenstehende Lagerhalle über. Diese geriet innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand. Aufgrund der Größe des Brandes wurden umliegende Feuerwehren hinzugerufen. Laut Polizei wurden über 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr, sowie Helfer des THW waren zur Brandeindämmung hinzugezogen, dennoch konnte ein Abbrennen des Gebäudes nicht verhindert werden.

Wegen der erheblichen Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung von Lauingen mittels Sirenen und Lautsprecherdurchsagen gewarnt, das Gebiet um den Brandort wurde weiträumig abgesperrt, auch die nahe gelegenen Bahngleise musste vorübergehend gesperrt werden.

Schaden von circa 10 Millionen Euro

Am Gebäude und den darin gelagerten Euro-Paletten, die in Kunststoffgewebe eingeschlagen waren, entstand ersten Einschätzungen des Geschäftsinhabers ein Schaden von circa 10 Millionen Euro.

Eine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung durch das verbrannte Polyethylen-Gewebe habe zu keinem Zeitpunkt vorgelegen, so die Polizei.

Fahrlässige Handhabung von Feuerwerkskörpern

Nach den derzeitigen Ermittlungen der Kriminalpolizei Dillingen sei der Großbrand auf dem
Firmengelände in Lauingen wahrscheinlich auf eine fahrlässige Handhabung von
Feuerwerkskörpern zurückzuführen. So teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Dillingen unter der Telefonnummer
09071/560 zu melden. (pm) 

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