Rauchgasvergiftung und Verbrennungen: Kleinkind zieht an Ast und löst Christbaumbrand aus

Der 40-jährige Vater warf unter Eigengefährdung den lichterloh brennenden Christbaum aus dem Fenster, zog sich aber Verbrennungen ersten und zweiten Grades zu (Symbolbild).

Ein 40-jähriger Familienvater und Hausbesitzer zündete am Sonntagabend, gegen 19.40 Uhr, in Welden die Wachskerzen an seinem Christbaum. In einem kurzen unbeaufsichtigten Moment krabbelte sein eineinhalbjähriger Sohn zum Baum und zog an einem Ast. Dies konnte der Vater zwar gerade noch beobachten, aber nicht mehr verhindern. Deshalb geriet eine Kerze in Schieflage und setzte den ausgetrockneten Baum sofort in Brand.

Der 40-Jährige warf unter Eigengefährdung den lichterloh brennenden Christbaum aus dem
Fenster, zog sich aber Verbrennungen ersten und zweiten Grades zu und wurde mit leichten
Rauchgasvergiftungen in die Uniklinik Augsburg eingeliefert.

Seine drei Kinder wurden zusammen mit der Mutter ebenfalls vorsorglich mit Verdacht auf eine leichte Rauchintoxikation in die Kinderklinik in Augsburg gebracht.

Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf circa 15.000 Euro. Im Einsatz war die
Feuerwehr Welden mit 30 Einsatzkräften. Angesichts einer gemessenen Kohlenmonoxidbelastungmusste die Feuerwehr nach der Brandbekämpfung das Haus auch noch belüften. (pm)

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