Feuerwehr: früher und heute

von LeserReporter Cornelius Brandelik aus Wertingen
Mühsam mit Ledereimern wurde im 18. Jahrhundert das Feuer bei Bränden gelöscht

Die Volkshochschule Zusamtal Wertingen-Buttenwiesen e. V. setzt dieses Semester die Veranstaltungsreihe mit dem Titel: Das Heimatmuseum holt sich Experten ins Haus fort. Unser erster Experte im Oktober 2019 war Herr Stadtpfarrer Rupert Ostermayer. Mit ihm sprachen wir über sakrale Objekte des Heimatmuseums Wertingen.

Die zweite Veranstaltung in diesem Rahmen findet am Sonntag, 26.01.2020, 14:00 bis 15:30 Uhr, im Heimatmuseum Wertingen (Schloss) statt, Schulstraße 12, 86637 Wertingen. Wir sprechen mit Herrn Rudolf Eser, dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Wertingen, über die alten Feuerwehrgerätschaften des Heimatmuseums Wertingen und über Feuerwehrgerätschaften unserer Zeit. Die Veranstaltung ist kostenfrei, Treffpunkt der kleine Sitzungssaal des Schlosses.

Das Museum besitzt verschiedene Feuerwehrgerätschaften wie z. B. Löscheimer aus Leder, die ersten Schläuche, verschiedene Kopfschutzbedeckungen aus den unterschiedlichsten Zeiten, Löschwasserpumpen, spezielle Gürtel, Löschspritzen, eine ausziehbare Feuerwehrleiter, ja sogar zwei Standarten, eine der Feuerwehr Wertingen und eine der Feuerwehr Gottmannshofen. Eine Holztafel, hinter der sich die erste "Rott" (Mannschaft) versammelte, ist ebenfalls überliefert. Angeführt wurde diese Mannschaft von den beiden Rottmeistern Ignaz Strohmayr und Leonhard Hirschmann.
Es handelt sich bei den Exponaten vorwiegend um Geräte und Objekte aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Zusammen mit dem Feuerwehrkommandanten Rudolf Eser werden wir einige dieser Exponate näher ansehen, über Herkunft und Funktion sprechen und sie mit den Gerätschaften der heutigen Technik vergleichen. Der Vergleich dürfte einen kurzweiligen Nachmittag garantieren, der auch für Familien interessant ist.

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