Wertinger Museumsmitarbeiter auf den Spuren Hans Wertingers

von Leserreporter Cornelius Brandelikaus Wertingen
Mitarbeiter der Wertinger Museen im Eingangsbereich des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg

Ihr diesjähriger Jahresausflug führte die Mitarbeiter der Wertinger Museen nach Nürnberg. Während die Aktiven des Radio-/Telefonmuseums das Grundig-Museum inspizierten, besuchten die Freunde des Heimat- und Ofenmuseums das Germanische Nationalmuseum. Letztere beschäftigten sich mit der Alltagskultur des Mittelalters, lernten einen reich bebilderten Kachelofen der Renaissance-Zeit kennen und wandelten schließlich auf den Spuren Hans Wertingers. Hans Wertinger (um 1466 - 1533) lebte in Landshut. Der Name "Wertinger" und die Bezeichnung des Künstlers als "Schwabmaler" lassen auf die Herkunft seiner Familie aus Wertingen schließen. Neben einigen Altarbildern schuf Hans Wertinger vor allem Porträts und eine Serie von Monatsbildern. Den Bildern ist gemeinsam, dass sie oft im oberen Bereich von goldenen Girlanden gerahmt sind. Das Germanische Nationalmuseum besitzt die Monatsbilder März, Mai, Juni sowie Juli, August, September und Dezember. Außerdem hängt im Museum neben den Monatsbildern das Bildnis des Pfalzgrafen Johann III., Administrator des Bistums Regensburg.
In Wertingen gibt es die "Hans-Wertinger-Straße", die an den berühmten "Sohn" der Stadt erinnert. Zudem finden sich im Heimatmuseum zwei Hans-Wertinger-Kopien im zweiten Stock des Schlosses, die einst Engelbert Mareiser für die Stadt als Geschenk anfertigen ließ. So schließt sich der Kreis.

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