Schusswaffen-Diebstahl in Zusmarshausen: 20-jähriger Student aus Eichstätt gesteht Tat

Im Fall zweier gestohlener Langwaffen in Zusmarshausen konnte die Polizei aufgrund eines Zeugenhinweises dem mutmaßlichen Täter auf die Schliche kommen.

Im Falle zweier gestohlener Langwaffen, die bereits am 29. Juli von einem Schießstand in Zusmarshausen entwendet wurden, konnte die Polizei am Mittwoch einen geständigen Mann präsentieren. Auch die beiden Waffen habe dieser bereits wieder an die Polizei übergeben.

Zu einer Schießausbildung hielten sich am 29. Juli mehrere Zeugen auf dem Gelände eines umzäunten Schießstandes auf, als der mutmaßliche Täter, während des laufenden Ausbildungsbetriebs, die Umzäunung der Anlage überstieg und aus einem Gebäude zwei Langwaffen stahl. Die Kriminalpolizeiinspektion Augsburg hatte daraufhin die Ermittlungen übernommen und bat die Bevölkerung um Hinweise.

Vor Ort meldete sich dann noch am Tattag ein 63-jähriger Zeuge bei der Polizei. Dem Mann war im relevanten Tatzeitraum ein Fahrzeug aus dem Eichstätter Raum in der Nähe des Schießstandes aufgefallen. Weitere Ermittlungen führten der Polizei zufolge zu einem 20-jährigen Studenten aus dem Landkreis Eichstätt. Dieser sei bereits in der Vergangenheit Teilnehmer eines Trainings an dem Zusmarshausener Schießstand gewesen und kannte die Gegebenheiten vor Ort.

Im Laufe der polizeilichen Vernehmungen gestand der 20-Jährige den Diebstahl und händigte den Beamten die entwendeten Langwaffen schließlich aus. Den Studenten erwarte nun eine Anzeige wegen des Diebstahls der Schusswaffen sowie wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. (pm)

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