Beate Kopf ist die neue Militärseelsorgerin

Pfarrerin Beate Kopf bedankte sich für die herzlichen Grußworte.
 
Der Pfarrer der Versöhnungskirche, Leander Sünkel, übergab der neuen Militärseelsorgerin einen Generalschlüssel zur Kirche.
Untermeitingen Am 7. Mai wurde die neue evangelische Militärseelsorgerin für das Lechfeld und Kaufbeuren, Pfarrerin Beate Kopf, in einem feierlichen Gottesdienst in der Versöhnungskirche durch Militärbischof Dr. Sigurd Rink in ihr Amt eingeführt. Der Leitende Militärdekan Ralf Zielinski aus München übergab die Ernennungsurkunde; bei den anschließenden Grußworten übernahm er die Moderation, spontan und humorvoll. In teils familiärer Atmosphäre erfuhr die neue evangelische Pfarrerin, dass mehrere Anwesende aus Bremerhaven stammten oder eigens angereist waren. Der Standortälteste und Kommandeur Technisches Ausbildungszentrum Luftwaffe, Dirk Niedermeier, hieß sie herzlich willkommen; Bürgermeister Rudolf Schneider von Klosterlechfeld stellte der neuen Pfarrerin die Oberhäupter der einzelnen Gemeinden vor, mit denen sie künftig zu tun haben werde. Michael Steinberg, Kirchenvorstand der Markus-Gemeinde in Bremerhaven (frühere Pfarrstelle), bedauerte den Weggang der sehr sympathischen Seelsorgerin. Von katholischer Seite wurde sie von Pastoralreferent Hubert Huster und Pfarrer Stefan Bauhofer (Kaufbeuren) begrüßt, beide zuständig in der Militärseelsorge im Lechfeld. Der frühere Militärpfarrer und heutige Pfarrer der Versöhnungskirche Lechfeld, Leander Sünkel, überreichte seiner Nachfolgerin den Generalschlüssel zu den Kirchenräumen – eine schöne Geste und Zeichen großen Vertrauens in die neue Seelsorgerin. Nach den Grußworten fand im Gemeindehaus ein Sekt-Empfang statt, bei dem die Gäste und die neue Pfarrerin in lockerer Atmosphäre ins Gespräch kamen.
Eine Woche später hat sich eine Mitarbeiterin der Stadtzeitung mit der sympathischen neuen Militärpfarrerin unterhalten:
Sie sind von Bremerhaven nach Obermeitingen gezogen. Wie lange sind Sie schon hier?
Beate Kopf: Hergezogen bin ich Anfang Januar, mein Dienst begann zum 1. Februar mit drei Monaten Probezeit.
Wie haben Sie sich auf die neue Aufgabe vorbereitet?
Beate Kopf: Ich hatte mich längere Zeit damit beschäftigt, wie in Deutschland die Militärseelsorge funktioniert. Sie stellt eine Art der Sonderseelsorge dar und ist unabhängig von einem hierarchischen System. Ich bin nicht weisungsgebunden. Ein halbes Jahr lang finden nun Einführungslehrgänge statt.
Wissen Sie schon, wann Ihr erster Auslandseinsatz sein wird?
Beate Kopf: Nein, aber in den ersten ein bis zwei Jahren nicht, erst im dritten Jahr.
Beim Empfang durfte ich Ihren Mann kennenlernen. Ich denke, er ist Ihnen eine große Hilfe?
Beate Kopf: Ja, das war er all die Jahre. Er hat mir immer den Rücken freigehalten. Er war Diplomsoziologe und ist jetzt in Rente.
Wie klappt das – zuständig für Lechfeld und Kaufbeuren?
Beate Kopf: Ich bin einen festen Tag in der Woche in Kaufbeuren, ansonsten auf Abruf.
Welche Tätigkeiten übt eine Militärpfarrerin aus?
Beate Kopf: Ich habe auf meiner Internetseite meine Schwerpunkte zusammengestellt: Gespräche – allein oder mit Familie, im Alltag oder bei besonderen Lebensmomenten, am Standort oder beim Auslandseinsatz …
Wer auf ihre Internetseite schaut (http://www.eka.militaerseelsorge.bundeswehr.de, Dienststelle Untermeitingen), erfährt mehr über ihre Aufgaben und lernt auch gleich die rechte Hand der Militärpfarrerin kennen, Pfarrhelferin Heidi Kunzi.
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