Das Erfolgsteam darf weiter machen

Stolz präsentiert Heinz Schwarzenbacher mit Teresa Wengel das Mitglied Nummer 1100.
Der Verschönerungsverein Schwabmünchen mit seinen mehr als 1100 Mitgliedern schreibt weiter an seiner Erfolgsgeschichte. In den vergangenen Jahren trieb der Verein, zusammen mit der Stadt Schwabmünchen die Entwicklung im Luitpoldpark voran. Der wiedergewählte Vorsitzende Heinz Schwarzenbacher stellte im Ausblick auf die Zukunft klar, „dass wir auch schon ermahnt wurden, die Weiterentwicklung mit Maß und Ziel voranzutreiben.“ Schwarzenbacher weiß, dass viele um die Ruhe im Park fürchten. „Aber schon in der ursprünglichen Satzung heißt es, der Park ist für alle da. Also auch für alle Altersklassen“, stellt der fest. Und dem möchten Verein und Stadt gerecht werden. „Der Park hat Ruhezonen, aber auch Zonen für Jüngere, für Familien mit Kindern“, so Schwarzenbacher. Dazu verspricht er auch, aus dem Park keine Vergnügungsanlage zu machen. „Die Zonen sind uns wichtig. Wir werden mit größter Ehrfurcht darauf achten, dass es auch in Zukunft ein Park für alle bleibt.“
Um dies zu erreichen, gibt es eine Vielzahl an Projekten. Für die Bürger wohl eher von wenig Bedeutung, aber für den Verein ganz wichtig ist der Ausbaus des Vereinsheimes am Festplatz. Dies soll noch in diesem Jahr um 120 Quadratmeter wachsen. „Wir wollen das Parkbähnle in den Park holen und die Lagerflächen optimieren“, erklärt Schwarzenbacher. Dazu soll auch der inzwischen eng gewordene Besprechungsraum vergrößert werden. „Wir haben 13 Personen in der Vorstandschaft, da brauchen wir dementsprechend Platz“, so der Vorsitzende. Während der Vereinsheimbau eher im Hintergrund passiert, werden an anderer Stelle Neuerungen für viel Freude sorgen. Am 23. März wird das neue Wassertretbecken samt des Wasserspielplatzes offiziell eröffnet. Nur ein paar Meter weiter rücken bald wieder die Bagger an. Der Bereich am Goldfischweiher wird zum Teil neu gestaltet. Auf der Westseite werden Tuffsteine aufgestellt, über die dann Wasser in Richtung Weiher fließt. Die dritte Neuerung bezeichnete Schwarzenbach als „echten Hammer“. Eine Aussage, die den Nagel wohl auf dem Kopf trifft. „Ein honoriger, bekannter Schwabmünchner Bürger hat als Dank seiner Heimatstadt einen kräftige sechsstelligen Betrag gespendet“, erklärt Schwarzenbach. Und verfolgt damit einen wunderschönen Plan. „Auf den Flächen südlich des Parkplatzes an der Riedstraße soll auf knapp 4000 Quadratmetern ein Blumengarten entstehen. Die Planungen dazu sind schon voll im Gange“, erläutert der Vorsitzende den staunenden Mitgliedern. Läuft alle glatt, so könnte der Blumengarten im Juni 2019 eröffnet werden.
Das Projekt wird von der bewährten Vorstandsmannschaft begleitet. Denn bei den Wahlen wurde Schwarzenbachers großer Wunsch von den Mitgliedern erfüllt. „Ich möchte mit der bestehenden Truppe weiterarbeiten. Es ist ein Vergnügen, mit diesem Team zu arbeiten“, so der im Amt bestätigte Vorsitzende. Einzig bei den Kassenprüfern gibt es neue Gesichter. Ottmar Becker, seit 1985 im Amt beendete seine Tätigkeit, ebenso wie Walter Heckl, der seit 1998 Kassenprüfer war. Ihnen folgen Hans Lichnowski und Wilfried Bachmeir.
Neben den Blick auf die Pläne gab es auch viel Dank. Schwarzenbacher bedachte vor allem die Stadt mit viel Lob. „Der Verschönerungsverein könnte keinen besseren Partner haben“, erklärte er. Ein Sonderlob gab es für den Bauhof: „Was der Bauhof für uns leistet, ist unbeschreiblich. Die Zusammenarbeit könnte nicht besser sein.“ Lob gab es aber auch für den Verein, vor allem von Bürgermeister Lorenz Müller. „Der Verschönerungsverein ist erfolgreich und fleißig. Wäre er ein Unternehmen, müsste er an seine Mitglieder Tantiemen auszahlen. Das tut er auch, in Form des schönen Parks“, so Müller, der ergänzt: „Der Park hat Herz und Seele, und dafür ist der Verschönerungsverein verantwortlich.“ Auch Altlandrat Karl Vogele ergriff das Wort und war sich sicher, „dass die Gründungsväter des Parkes glücklich leuchtende Augen haben würden, könnten sie sehen, wie sich der Park entwickelt hat. Der Park bildet einen wunderbaren Dreiklang aus Erleben, Erholen und Begegnen“, so Vogele.
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