Das Haus für alle

Der evangelische Pfarrer David Metzger, der Europaabgeordnete Markus Ferber, der katholische Stadtpfarrer Christoph Leutgäb und Bürgermeister Lorenz Müller vor der "Fördertafel"
Von Christian Kruppe
Schwabegg Es ist vollbracht – zumindest zum Teil. Das Dorfgemeinschaftshaus in Schwabegg ist am Wochenende mit einem kleinen Festakt eingeweiht worden. Die Räume für die Vereine sind fertig, auch die der Feuerwehr. Diese muss sich aber noch gedulden, denn der Umzug ins neue Feuerwehrhaus macht erst Sinn, wenn die Außenanlagen fertig gestellt sind. Nicht dass die Wehr ausrücken will und die Zufahrt gerade geteert wird.
Was draußen noch fehlt, macht das Haus drinnen sofort wieder gut. Eine große helle Holztür neben einer Glasfront lädt nicht nur zum Betreten ein, sie nimmt auch das Licht mit ins Foyer, in dessen Mitte die Treppe ins obere Stockwerk weist. Hell und freundlich sind die Schlagworte, die am Besten auf das Zwei-Millionen-Projekt zutreffen. Die Räume wirken einladend, was von den strahlenden Gesichtern der Schwabegger noch verstärkt wird. Denn die scheinen so richtig zufrieden zu sein. Da stellt auch der Europaabgeordnete Markus Ferber fest, dass es „spürbar ist, wie die Schwabegger das Haus in Beschlag nehmen – und das ist gut so.“
Und wie sie es in Beschlag nahmen. Stolz, glücklich und mit Gesang. Von klein bis groß formierte sich ein Chor, der nicht nur zum Dank für die 500000 Euro Fördergeld die EU-Hymmne zum besten brachte, sonder auch das Schwabegger Heimatlied (Siehe Infokasten).
Für Bürgermeister Lorenz Müller gab es klar drei Schlüssel zur Eröffnung. Architekt Jörg Naujok, der nach eigenen Angaben eigentlich nie mit einem Projekt zufrieden, aber mit dem Dorfgemeinschaftshaus ganz ganz glücklich ist, zeigte zuerst den echten Schlüssel, „der mehr aussieht wie ein USB-Stick“, um dann einen alten Schlüssel aus dem Pfarrhaus, welches früher auf dem Platz des Dorfgemeinschaftshauses stand, zu überreichen. Stadtpfarrer Christoph Leutgäb reichte nach dem Segen und dem Markus Evangelium noch eine Riesen-Breze in Schlüsselform nach.
Wenn nun noch die Außenanlagen fertiggestellt werden, haben die Schwabegger das Schatzkästchen in ihrer Dorfmitte, nach dem sie sich so lange gesehnt haben. Jetzt gilt es, dieses Kästchen auch mit dem Schwabegger Schatz, der tollen Dorfgemeinschaft, zu füllen.
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