Der Luise-Scheppler-Kindergarten feiert

Den Luise-Scheppler-Kindergarten gibt es seit 30 Jahren. Susanne Stein, die früher selbst hier betreut wurde, hat jetzt ihren Sohn Jannik in der "Baum-Gruppe".
 
Die Leiterin des Luise-Scheppler-Kindergartens, Petra Keßler, und ihre Stellvertreterin, Anja Cakiqi. zeigen die älteste und die neueste Kindergarten-Zeitung (von rechts).
Schwabmünchen: Luise-Scheppler-Kindergarten |

Der Luise-Scheppler-Kindergarten in der Auenstraße wird dreißig Jahre alt. Deshalb soll am Mittwoch, 5. September, ab 17 Uhr ein großes Fest starten und alle ehemaligen Kindergartenkinder, Eltern und Erzieherinnen sind dazu eingeladen. Natürlich sind auch die Nachbarschaft und alle anderen, die sich interessieren, herzlich willkommen. In einer Ausstellung, die in den Gängen und den einzelnen Zimmern stattfindet, will die Kindergartenleitung die letzten dreißig Jahre Revue passieren lassen.

Es herrscht eine gute Atmosphäre, als ich im Büro des Kindergartens vorbeischaue. Zuvor habe ich noch einen Blick auf die Außenanlagen geworfen, die an den Luitpold-Park angrenzen. Zurzeit sind sie verwaist; es ist schon fast 15 Uhr und kurz vor den Kindergartenferien. Die Leiterin, Petra Keßler, erzählt, dass sie von der ersten Stunde an dabei war. Ab August 1988 habe sie im damaligen evangelischen Pfarramt Anmeldungen entgegengenommen. Am 5. September wurde dann der Kindergarten eröffnet. „Die standen damals Schlange vor der Türe, der wurde unbedingt gebraucht“, erzählte Keßler. Sie hätten mit vier Gruppen, vier Erzieherinnen, zwei Pflegerinnen und einer Vorpraktikantin begonnen. Im Oktober 2014 sei noch die Kinderkrippe mit zwei Gruppen dazugekommen, zwei der Kindergartengruppen seien inzwischen integrativ. Heute führen dreizehn pädagogische Fachkräfte und drei Praktikantinnen den Luise-Scheppler-Kindergarten und betreuen 82 Kinder in vier Kindergartengruppen und 24 Kleinkinder in der Krippe. Die Öffnungszeiten waren ursprünglich von 7 bis 17 Uhr, heute schließe der Kindergarten bereits um 16 Uhr, Mittagessen werde gegen ein kleines Entgelt angeboten. Da verabschiedet sich die Leiterin der Kinderkrippe, Katja Bäumel, und erwähnt, dass ihr die Arbeit sehr viel Spaß mache – ihr, den Erzieherinnen, den Kindern, Eltern und den Putzfrauen! Dann verschwindet sie in den wohlverdienten Urlaub.

Ehemalige sollen am Fest vorbeischauen

Am Fest selbst sei außer der Ausstellung mit vielen Plakaten in den Gängen und Fotos in den Gruppenräumen „Basteln wie vor dreißig Jahren“ geplant. Sie habe versucht, ehemalige Elternbeiräte und Kolleginnen zu erreichen, doch einige Adressen konnten nicht mehr ermittelt werden. So bittet Keßler auf diesem Weg, dass doch alle Ehemaligen zur Feier kommen, auch wenn sie keine Einladung erhalten haben. Inzwischen komme es vor, dass ehemalige Kindergartenkinder ihren eigenen Nachwuchs anmelden wie kürzlich jemand aus der früheren Blumengruppe. Auch Susanne Stein hat ihren Jannik seit zweieinhalb Jahren hier untergebracht (ein Jahr Krippe, eineinhalb Jahre Kindergarten). Mit drei oder vier sei sie wenige Jahre nach der Öffnung hier in den Kindergarten gekommen.
Ebenfalls anwesend ist der 1. Vorsitzende des Diakonie-Vereins Schwabmünchen und Umgebung, dem Träger des Luise-Scheppler-Kindergartens. Sein Erster Stellvertreter ist der evangelische Pfarrer von Schwabmünchen, Martin Kögel. „Mit ihm kommen wir sehr gut zurecht. Er hat auch einen Kindergarten-Chor gegründet, der richtig gut ist“, meint Keßler. Später kommt noch die Stellvertretende Leiterin des Kindergartens und Leiterin der integrativen Gruppen, Anja Cakiqi, dazu. Sie ist seit vierundzwanzig Jahren in der Einrichtung und gleich nach ihrer Ausbildung geblieben.
Am Anfang hatte Keßler trotz Leitungsfunktion noch eine eigene Gruppe, heute arbeitet sie gruppenübergreifend (Verwaltung, Planung, Anleitung von Praktikantinnen). Sie würde gerne mehr Praktikantinnen ausbilden, aber es gäbe zu wenig Jugendliche, die sich für den Beruf entscheiden.
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