Die älteste Wehr im Landkreis

Kommandant Stefan Missenhardt beim Festakt
Von Christian Kruppe
Schwabmünchen Auf stolze 150 Jahre Geschichte kann die Schwabmünchner Feuerwehr zurückblicken. Aus diesem Grund wird auch immer wieder gefeiert. Aber ein wenig anders. Während andere Feuerwehren ein oft verlängertes Wochenende mit Festzelt und großer Party setzten, verteilen die Schwabmünchner ihr Fest auf mehrere Events. Den Auftakt machte der „formelle“ Teil. Dazu gehörte die Weihe des neuen LF-20 Löschfahrzeuges, ein wundervoll gestalteter Gottesdienst und ein Festakt in der Stadthalle. Kommandant Stefan Missenhardt erläutert die Gründe, warum in Schwabmünchen auf ein großes Fest verzichtet wird: „Der Hauptgrund ist, dass so was nicht zu uns passt. Daher machen wir lieber einzelne Aktionen. Bis auf den Festakt in der Stadthalle ist auch alles für die breite Öffentlichkeit.“ Ab Mai gibt es eine Sonderausstellung im Museum, zu deren Eröffnung gibt es vor dem Museum und auf dem Festplatz ein Programm mit der Feuerwehr. Im September dann der eigentliche Höhepunkt. Da wird der „Tag der Schwabmünchner Feuerwehren“ begangen.
Nach der Fahrzeugweihe und Messe am Sonntag folgte ein Korso mit 25 Feuerwehrautos in die Stadthalle. Der Festakt mit befreundeten Feuerwehren und Gästen aus Politik und Wirtschaft. Dabei ist es gelungen, die Festreden auf ein notwendiges Maß zu beschränken. Einzig Bürgermeister Lorenz Müller, Landrat Martin Sailer und Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister kamen zu Grußworten auf die Bühne. Alle weiteren Grußworte wurden als Video eingespielt. Dazu gab toll gemachte Filme über die Feuerwehr. Das Resultat war ein kurzweiliger und würdiger Festakt,der der Feuerwehr viel Lob einbrachte.
Lorenz Müller wie auch Landrat Marin Sailer lobten die Feuerwehr für ihren Einsatz. Gerade beim Blick auf die 40 Nachwuchskräfte in der Jugendfeuerwehr stellte Lorenz Müller fest, „dass man hier nicht sieht, dass dies die älteste Feuerwehr im Landkreis ist.“
Die hatte sich nicht nur um den Festakt Gedanken gemacht, sondern auch um ihre Einsatzfähigkeit währenddessen. So stand der komplette Fuhrpark der Schwabmünchner Wehr nebenan bereit und die Besatzungen waren schon im Vorfeld eingeteilt. Gebraucht wurden die Feuerwehrler erst nach dem Fest. Beim Abbau mussten sie zu einer Personenrettung ausrücken.
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Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 04.04.2019 | 18:17  
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