Drei fantastische Tage

Nicht nur der Sand lockte beim Kindertag
 
Gute Laune bei der Zaubershow
Bestes Wetter, tolle Künstler und ein Gelände, das man gesehen – besser erlebt – haben muss. Eigentlich ist mit diesen Worten das Schwabmünchner Singoldsand-Festival schon gut zusammengefasst. Doch bei genauerem Blick vor allem hinter die Kulissen ist zu erkennen, mit welcher Leidenschaft und Hingabe rund 200 ehrenamtlich arbeitende Jugendliche ein Event auf die Beine stellen, dass im kommerziellen Bereich seines Gleichen sucht. An allen drei Tagen kamen zusammen mehr als 10000 Besucher nach Schwabmünchen und genossen wunderbare Stunden rund um die Geyerburg.
Den Auftakt machte am Donnerstag der „Singoldsandkasten“, der Festivaltag für Kinder und Familien. Allein hier kamen 2000 Gäste um rund um den vielleicht größten Sandkasten Bayerns eine tolle Zeit zu genießen. Musikalisch sorgten Natalie Rohrer und „Bummelkasten“ für für kindgerechte Klänge, dazwischen verzauberten „Siegfried&Joy“ nicht nur die kleinen Besucher. Auch abseits der Bühne war viel geboten. Ruhig ging es beim Streichelzoo des Krümelhofs zu, umso bunter waren die Stelzenläufer des Landsberger Ensembles „Die Stelzer“. Aber auch mitmachen war angesagt. Der TSV Schwabmünchen unterhielt mit Bewegungs- und Geschicklichkeitsspielen und der Kreisjugendring Augsburg-Land war mit vielen Angeboten wie Siebdruck oder Batiken mit dabei. Kein Wunder, dass es an diesem Tag unzählig glücklich leuchtende Kinderaugen gab.
Freitag und Samstag waren dann offiziell die Tage der „Großen“. Doch auch hier fanden sich viele Familien wieder auf dem Gelände ein. An den ausverkauften Tagen warteten nicht nur tolle Musiker wie Umse, die Lenoniden, Impala Ray oder Meute auf die Gäste. Auf dem Festivalgelände gab es vieles zu entdecken. Das Deko-Team hatte wieder ganze Arbeit geleistet. Sei es beim Turm der Bühnentechnik, der eingepackt in Kartonschachteln zum Suchen einlud. Dort gab es in den Kisten einiges zu finden, angefangen bei Spielfiguren über Bonbons hin zu im Briefkasten versteckter Glitzerschminke. Ein besonderes Highlight war die „Einkaufsmeile“ an der Seebühnen-Bar. Drei Geschäfte fanden dort ihren Platz. Ein kleiner Frisörsalon lud ein, sich einen neuen Look verpassen zulassen. Nebenan konnten sich die Gäste paarweise in der „Taverna Lesbos“ kulinarisch verwöhnen lassen. Auf der Speisekarte stand alles, was es an den Ständen des Festivals gab. Im Telefonladen eine Tür weiter konnten die Besucher ihr Telefon auf Spiel setzen. Als Gewinn lockten unter anderem vier Stunden smartphoneloser Festivalgenuss.
Egal ob mit oder ohne, die neunte Auflage des Singoldsands war ein Genuss. Die entspannte „Gute-Laune-Stimmung“ lud zum gemütlichen verweilen ein. Gerade die neuen Sitzgelegenheiten bei der Seebühne waren heiß begehrt, ebenso der Kaffee des Kunstvereins. Dieser Stand wurde von vielen als „die beste Angebotserweiterung“ bezeichnet.
Bei der Auswahl der Musik bewiesen die Macher die gewohnte Treffsicherheit. Die Mischung war bunt wie das Festival und vor allem die „Hauptacts“ wussten zu überzeugen. Am Freitag sorgten Umse und die Leoniden dafür, dass der Sand vor der Strandbühne heiß wurde, am Samstag waren es vor allem Impala Ray und Meute, die die Massen begeisterten. (ckr)
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