Ein fulminanter Konzertabend

Den Auftakt zum Frühjahrskonzert machte das Vororchester unter Leitung von Josef Utz.
Schwabmünchen Sehr gut gefüllt war die Schwabmünchner Stadthalle am vergangenen Samstag zum Frühjahrskonzert der Stadtmusikkapelle Schwabmünchen. Die Besucher dürften ihr kommen nicht bereut haben, denn die Musiker der Stadtmusik zeigten mit Vor- Jungendblas- und Hauptorchester gleich dreimal, dass in Schwabmünchen hervorragende Arbeit geleistet wird.
Den Auftakt in den Abend machte das Vororchester, dass sind die Jüngsten der Musikerschar. Unter Leitung von Josef Utz bewies der Nachwuchs, dass sich die Schwabmünchner weder um Quantität noch um Qualität in Zukunft sorgen müssen. Als Beweis dafür zeigte dann das Jugendblasorchester, ebenfalls unter Anleitung von Josef Utz, zu was es fähig ist. Zum Auftakt gaben sie „Nessja“ aus Tabaluga zum Besten. Dem folgte mit „Ravel vs. Vangelis“ ein Medley aus Bolero und dem Klassiker „Conquest of Paradise“. Mit tosenden Applaus wurde nach einem weiteren Stück der Nachwuchs von der Bühne geleitet.
Die jungen Musiker legten mit ihrer tollen Darbietung die Messlatte für das Hauptorchester hoch, doch dieses erfüllte an diesem Abend höchste Ansprüche. Dirigent Wolfgang Siegert hatte seine Musiker perfekt vorbereitet und auch bei der Musikauswahl „ein tolles Händchen beweisen“, wie Andreas Rest, Bezirksdirigent des ASM Bezirks 13, lobte. Zum Auftakt gab es „Die Fledermaus“ von Johann Strauss – eigentlich eine Operette. Konzertant ging es weiter mit dem Klassiker „Wein, Weib und Gesang“. Für die Freunde der konzertanten Blasmusik folgten dann mit dem Rockklassiker „Music“ von John Miles und der Jazz-Adaption „Children of Sanchez“. Beide Stücke forderten durch ihre anspruchsvollen Rhythmuswechsel und die Klangbreite das Orchester in ganzer Breite, was die Musiker aber bravourös meisterten. Danach folgte der der Schwung zu den klassischen Blasmusikstücken. Mit der Polka „Musikantenherz“ und dem Marschmedley „76 Trombones“, bei dem sich Dirigent Wolfgang Siegert zu einem kurzen Trillerpfeifensolo hinreissen lies, zeigte das Hauptorchester, dass es in der Lage ist, alle Facetten der Blasmusik in höchster Güte zum Besten zu geben. Den krönenden Abschluss bildete der gemeinsam mit den Jugendblasorchester gespielte Marsch „Ins Land hinaus“. Dabei wurde es eng auf der Bühne der Stadthalle, denn alle 150 Musiker fanden sich zu diesem Stück dort ein. Anhaltender Applaus war der Lohn für einen fulminanten Konzertabend. Kein Wunder, dass auch Heinz Albert, der Ehrenvorsitzende der Stadtmusikkapelle sehr zufrieden und glücklich war. „Unsere beiden Dirigenten haben mit ihren Musikern einen tollen Abend vorbereitet. Vor allem die Stückauswahl war hervorragend, da war für jeden Geschmack etwas dabei“, freute sich Albert.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.