Erste Pläne

In der vergangenen Sitzung des Schwabmünchner Stadtrates konnte der mit der Planung beauftragte Architekt Wolfgang Gollwitzer seine ersten Entwürfe präsentieren. Gleich drei Varianten stellte der Planer vor. Dabei waren auch zwei große, sogenannte Dreifachübungshallen. Zwar hat die Regierung von Schwaben bislang nur der Förderung einer Zweifachübungshalle zugestimmt, aber auf Grund der Zahl der Schulklassen, die den Sportunterricht in der Halle verrichten wollten, ist die Mindestzahl für eine Doppelübungshalle weit überschritten. Da auch einige Nachbargemeinde an der Nutzung des geplanten Hallenbades interessiert sind, könnten auch die Vorgaben für eine größere Schwimmhalle erfüllt werden. Aus diesem Grund wurde Planer Gollwitzer auch mit der Konzepterstellung einer Dreifachübungsstätte beauftragt. Der Münchner Architekt stellte jeweils zwei schlichte, zweckmäßige Planungen für beide Varianten vor, die ebenerdig ausgeführt sind und die Schwimmbadtechnik im Keller untergebracht ist. Bei der Planung des Schwimmbereiches hielt sich das Büru an die Vorgaben der Regierung. Es soll also ein 25-Meter Schwimmbecken, ein Lehrschwimmbecken mit Hubboden und ein Eltern/Kind-Bereich entstehen. Bei der kleinen Lösung sind die Funktionsräume wie Umkleiden, Duschen und Foyer nach Norden ausgerichtet und der Badbereich erstreckt sich über die volle Gebäudebreite nach Süden. Bei der Dreifach-Lösung ist der Funktionsbereich an der südöstlichen Ecke und der Badbereich findet auf der Westseite seinen Platz. Gollwitzer erklärte dabei, dass bei beiden Varianten der Ausblick aus dem Bad nicht der beste ist und zudem die Scheiben mit Sichtschutz versehen werden müssen, um nicht zu viele unerwünschte Blicke von Außen zu haben. Für ein Raunen im Sitzungssaal sorgte er mit seiner dritten Planung, die er als Alternative für die große Lösung mit dabei hatte. Dabei zieht der komplette Schwimmbereich in das Obergeschoss, die Technik samt Funktionsräume bleibt im Erdgeschoss, auf einen Keller wird verzichtet. Dabei erklärte der Planer, dass ein Bau ohne Keller sogar günstiger als einer mit sein kann. Für die kleine Lösung werden rund 8,5 Millionen, für die große etwa 11 und für die dritte Varianten rund 12 Millionen Euro als Baukosten veranschlagt.
Ob es jedoch zu einer großen Lösung kommt, ist noch völlig offen. Bürgermeister Lorenz Müller stellt klar: „Wir müssen nochmals mit der Regierung sprechen. Wenn die Nachbargemeinden mit an Bord sind, könnte statt der Doppel eine Dreifachübungsstätte gefördert werden.“ Zudem ist auch die Kostenbeteiligung mit dem Landkreis noch nicht endgültig fixiert. Erst wenn dies alles geklärt ist, kann entschieden werden, welcher Plan am Ende der richtige ist.
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